Der Jakobshof knüpft ans alte Live-Programm an

Von: Nina Krüsmann
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Das Jakobshof-Team Wolfgang Schumacher, Julia Twickler, Frank Lennartz und Rick Opgenoorth (von links) stellen die musikalischen Höhepunkte im Live-Programm des Klubs im Elysée vor. Foto: Harald Krömer

Aachen. Mothers Finest, die US-amerikanische Kultband der 1980er Jahre eröffnen am kommenden Wochenende den Reigen hochkarätiger Live-Musik und DJ-Sets im Jakobshof. Das Intermezzo des legendären Aachener Musikclubs im Elysée geht damit in die nächste Runde.

„Wir möchten mit den für den Winter gebuchten Künstlern unterstreichen, dass wir unsere hochkarätige Schiene fortführen – egal wo“, betont Rick Opgenoorth, der seit sechs Jahren gemeinsam mit Wolfgang Schumacher den Jakobshof leitet.

Nach einer „Findungsphase“ am neuen Ort knüpft das Team nun an das Programm des alten Jakobshofs, der von 1986 bis 2013 an der Stromgasse beheimatet war. Thomas Jurisch hatte den Kulttreff begründet. Wolfgang Schumacher hat den Jakobshof 2004 übernommen und hält seit 2008 gemeinsam mit Rick Opgenoorth die Fäden in der Hand. Seit Mai 2014 ist man vorübergehend am Kapuzinergraben 8-10 zuhause. „Die großzügigen Räumlichkeiten geben uns die Gelegenheit, namhafte Künstler zu verpflichten, die ein großes Publikum anziehen“, freut sich Opgenoorth. Schnell hätten sich die Stammgäste an den neuen Ort gewöhnt, seit September laufen dort regelmäßig Live-Konzerte, die am kommenden Wochenende fortgesetzt werden.

Am Samstag, 22. November, geht es ab 19.30 Uhr mit Solvane, einem neuen House- und Techno-Topact aus Berlin weiter, bevor sich einen Tag später „Mothers Finest“ angesagt haben. Bevor die Funk-Rock-Kultband um 21 Uhr die Bühne im Jakobshof entert, sorgen die Lokalmatadore Reno Schnell und Peter Sonntag für die richtige Stimmung. Bis zu 600 Fans finden im ehemaligen Kinosaal Platz.

Mothers Finests Lied „Baby Love“ wurde Ende der 1980er Jahre zum Welthit. Auch in Aachen haben sie damals mehrfach live gespielt. Vier der sechs Gründungsmitglieder sind nun wieder mit dabei. Karten sind noch im Vorverkauf zum Preis von 33 Euro erhältlich.

Weiter geht‘s am darauffolgenden Wochenende mit der Aachen-Maastrichter Funk & Nu Soul-Band Funk Xperience am Freitag, 28. November, 20 Uhr, sowie mit dem österreichischen DJ Peter Kruder, der ab 1993 ein Teil des bekannten Duos Kruder und Dorfmeister war. Ab 23 Uhr präsentiert er Down­tempo, Dub, Electronica und Trip Hop. Götz Widmann kommt am Freitag, 5. Dezember, in den Jakobshof. Der Liedermacher präsentiert sein neues Programm „Krieg und Frieden“. Einlass ist um 19 Uhr. Tags drauf, am Samstag, 6. Dezember, versüßt die Farah-Rieli-Band den Nikolaustag. Die Songwriterin aus Aachen bewegt sich musikalisch zwischen Soul, Folk, Rap, Blues und Pop. Einlass ist um 19.30 Uhr.

90er-Jahre-Disco-Dance aus England servieren die Stereo MCs am Samstag, 13. Dezember: Seit 20 Jahren weltweit erfolgreich sind sie vor allem mit ihrem Erfolgslied „Connected“ aus dem Jahr 1992 berühmt geworden. Einlass ist um 23 Uhr. Am Freitag, 19. Dezember, sind Stereo Total zu Gast. 2012 hatten sie beim Südstraßenfestival in Aachen 3000 begeisterte Zuhörer. Ihr Auftritt ab 20 Uhr ist ein Muss für Liebhaber des Electro Trashs.

Reggae vom Feinsten

Am Samstag, 20. Dezember, geht es ab 23 Uhr mit „Leichtsinn“ featuring Hannes Fischer aus Berlin weiter. Der DJ legt Elektro und House auf. Den Reigen beschließen am Sonntag, 21. Dezember, ab 19 Uhr Jin Jin und die Mighty Sleepwalkers mit Reggae vom Feinsten. Und ein wirklich spezieller Gast ist „Kiddus I“: Der 71-jährige Künstler aus der goldenen Ära des Reggae kommt eigens aus Jamaika nach Aachen. Auch Sebastian Sturm wird erwartet.

„Der Abend ist das Sahnehäubchen bevor am 31. Dezember zu Silvester die große ,Aachen-Nacht‘ in Kooperation mit dem benachbarten Teatro steigt“, kündigt Wolfgang Schumacher an. Danach soll es mindestens noch ein Vierteljahr an Ort und Stelle weitergehen. „Verhandlungen über ein neues Zuhause für den Jakobshof laufen derzeit. Wir prüfen die Optionen“, verrät Schumacher.

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