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Der Gillesbach kriegt jetzt seine neue Fußgängerbrücke

Von: gei
Letzte Aktualisierung:
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In gut drei Monaten könnte die Lücke geschlossen sein. Die neue Fußgängerbrücke über den Gillesbach wird endlich gebaut. Foto: Harald Krömer

Aachen. Mit deutlicher Verspätung wird jetzt der Bau einer neuen Fußgängerbrücke über den Gillesbach in Burtscheid in Angriff genommen. Wenn alles glatt geht, könnte in gut drei Monaten damit eine seit mehr als zwei Jahren bestehende Lücke im Wegenetz am Gillesbachtal wieder geschlossen werden.

Im Laufe der nächsten Woche werden die Arbeiter anrücken, um unweit der Luise-Hensel-Realschule eine neue Brücke und einen neuen Sandfang am Gillesbach, kurz bevor er in einem Rohr unter dem Bahndamm verschwindet, zu errichten. Dies teilt der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) mit, der den Bau in enger Absprache mit der Stadt veranlasst. Beendet sind damit auch die Diskussionen um Spannweite und Höhe der Brücke, die zu der Bauverzögerung beigetragen haben.

Denn insbesondere die Kommission „Barrierefreies Bauen“ hatte sich noch im vergangenen Jahr für eine Konstruktion ausgesprochen, die auch Rollstuhlfahrern eine Nutzung des beliebten Rundwegs am Wilhelm-Pitz-Weg ermöglicht hätte. Um die steilabfallende Böschung zu überspannen, hätte aber ein sehr hohe Brücke mit gut 17 Meter Spannweite errichtet werden müssen, was die Baukosten aus Sicht der Verwaltung zu hoch getrieben hätte. Nun hat man sich für eine abgespeckte Variante entschieden, die weiterhin nur über Treppenstufen zugänglich sein wird.

Vertretbar sei dies, weil es im Gillesbachtal genügend Wege gebe, die auch von Gehbehinderten oder Rollstuhlfahrern problemlos genutzt werden können.

Hochwassersicher

Die neue Brücke soll laut WVER auch hochwassersicher ausgelegt sein und Wassermengen verkraften, wie sie statistisch nur alle 100 Jahre einmal auftreten. Zugleich wird der bisherige „unterdimensionierte“ Sandfang erheblich vergrößert. Für das Bedienpersonal werde er nach Fertigstellung leichter zugänglich sein. Und vor der Verrohrung unter dem Bahndamm soll ein größerer Rechen angebracht werden. Verstopfungen „durch geschwemmsel“ sollen damit weitgehend verhindert werden.

Alles in allem lässt sich der WVER den Neubau 240.000 Euro kosten, wovon die Stadt etwa 65.000 Euro für den Brückenbau übernehmen wird.

Während der Bauaurbeiten muss ein Teil des bei Joggern, Hundebesitzern und Spaziergängern beliebten Wanderwegs gesperrt werden. Die Verbindung zwischen Erzbergerallee und Realschule und weiter in Richtung Stadtwald kann aber weiter genutzt werden.

Die alte Holzbrücke musste wegen Baufälligkeit schon vor mehr als zwei Jahren gesperrt und später wegen Einsturzgefahr abgerissen werden. Sie sollte eigentlich schon im vergangenen Jahr durch eine neue ersetzt werden. Die Stadt hat sich erhofft, durch die Zusammenarbeit mit dem WVER die Planungs- und Baukosten senken zu können.

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