Aachen - Der erste Strunx-Fan ist schon um 4.45 Uhr da

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Der erste Strunx-Fan ist schon um 4.45 Uhr da

Von: Holger Richter
Letzte Aktualisierung:
Bei so einer Show mit den Stru
Bei so einer Show mit den Strunx-Moderatoren Manfred Hammers (rechts), Rudi Zins (2. von links) und dem Grautvornix-Mitglied Krenne Aymans (2. von rechts) fällt die Wartezeit vor der Barockfabrik gleich viel kürzer Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Neuneinhalb Stunden hat Siegfried Wagner gewartet. Das sind 570 Minuten oder mehr als sechs komplette Fußballspiele hintereinander. Dann hielt er endlich die begehrten Karten für eine der sieben Strunx-Sitzungen in seinen Händen.

„Ich bin eigentlich immer bei den Sitzungen dabei”, erzählte er. „Nur im letzten Jahr, da habe ich einmal gefehlt”, sagte er noch rasch, bevor er sich auf den Heimweg machte.

Kein Wunder, dass Siegfried Wagner es am Samstagnachmittag so eilig hatte, denn seit 4.45 Uhr hatte er als Erster vor der Barockfabrik auf den Kartenvorverkauf, der um 14 Uhr beginnen sollte, gewartet. Zwar sind die Sitzungen in der Kappertz-Hölle längst nicht mehr sofort ausverkauft. Auch wer erst um 14 Uhr zur Barockfabrik kam, konnte sich noch in den Pulk der Wartenden einreihen. Aber wer früh da ist, hat noch die freie Terminauswahl. Wenn die Wartenden mit höherer Wartenummer dran sind, ist der Wunschtermin vielleicht schon ausverkauft.

Apropos Wartenummer: Die ersten 40 Strunx-Fans regelten die Vergabe noch unter sich, denn die Strunx-„Kartenvorverkaufsbera­tungsassistenten” nahmen „erst” um 7 Uhr Aufstellung vor der Barockfabirk und verteilten die offiziellen Wartekärtchen. Und zu diesem Zeitpunkt waren schon 40 Menschen da. Als um kurz nach 14 Uhr der Verkauf geöffnet wurde, waren es weit mehr als 300, von denen jeder maximal vier Karten kaufen durfte. Die Wartezeit bei kaltem, aber trockenem Wetter hatten viele mit Büchern, Zeitungen, Decken, Campingstühlen, Glühwein, Kaffee oder Bier verbracht. Auch die Strunxler sorgten mit einem Video von der letztjährigen Sitzung und einer Requisiten-Versteigerung zugunsten des Café Plattform für Kurzweil.

Siegfried Wagner war schon lange auf dem Heimweg, als auch der letzte Wartende seine Karten hatte. Ausverkauft waren die sieben Sitzungen da zwar noch nicht. Doch Alternativ-Karnevalist Krenne Aymans ist nicht enttäuscht: „Für die Restkarten gibt es schon jetzt eine Warteliste.”
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