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Der Elisengarten wird wieder zugeschüttet

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Ab heute wird die Ausgrabungsstätte im Elisengarten wieder mit Erde verfüllt. Schon im April könnte das Terrassenrestaurant (Bild) wieder öffnen, bis Oktober soll die Parkanlage fertig sein. Foto: Wolfgang Plitzner

Aachen. Die archäologischen Untersuchungen im Elisengarten sind beendet, das Zelt ist weg. Seit Dienstagmorgen wird nun die Ausgrabungsstätte mit Erdreich verfüllt. Eine Fläche von rund 1000 Quadratmetern wird dabei wieder zugeschüttet.

Seit August des vergangenen Jahres hatten Archäologen dort Fundstücke aus 5000 Jahren Aachener Geschichte zutage befördert.

Zahlreiche offene Fragen aus der Historie der Kaiserstadt konnten damit beantwortet werden. So haben Stadtarchäologe Andreas Schaub und Gary White, Projektleiter der Dürener Firma Goldschmidt Archäologie & Denkmalpflege, Belege dafür gefunden, dass sich die Menschen, die um 3000 vor Christus am Lousberg Feuerstein abgebaut haben, im heutigen Zentrum von Aachen niedergelassen hatten.

Die Ausgrabungsstätte war während der gesamten Zeit für die Öffentlichkeit geöffnet. Darüber hinaus veranstaltete Stadtarchäologe Andreas Schaub mehr als 60 Führungen, darunter viele Sonderführungen für Schulklassen. Insgesamt haben über 5200 Besucher daran teilgenommen.

Ein 60 Quadratmeter großes Areal soll auch weiterhin als „archäologische Vitrine” (Arbeitstitel) dauerhaft freigehalten werden, damit ein Teil der Fundstücke präsentiert werden kann. Drei Büros wurden beauftragt, eine Lösung zu erarbeiten, die den Anforderungen nach guter Belichtung, ausreichender Belüftung und Frostunempfindlichkeit genügen.

Die übrige Fläche wird bis Ende Oktober wieder als Parkanlage umgestaltet. Der Park erhält eine durch Treppen abgestufte Rasenfläche und ein Wasserspiel.

Parallel dazu wird auch die Ursulinerstraße umgebaut: Nach Abschluss der Verlegung von Versorgungsleitungen der Stawag wird sie zur Fußgängerzone. Die verschiedenen verkehrsberuhigten Bereiche in der Innenstadt werden damit unterbrechungsfrei begehbar.
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