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Der BDKJ hat bald mehr Platz und keine Barrieren mehr

Von: Martina Stöhr
Letzte Aktualisierung:
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Erledigten die Grundsteinlegung und das Richtfest in einem Aufwasch: Architekt Thomas von Heiss, Benedikt Patzest und Gesa Zollinger vom BDKJ sowie Architektin Erika Wald (v.l.). Foto: Ralf Roeger

Aachen. Die Jugendbildungsstätte Rolleferberg zukunftsfähig machen und als „Ort der religiösen Orientierung“ weiter ausbauen: Das war laut Gesa Zollinger das Ziel des Vorstandes der BDKJ-Jugendbildungsstätte Rolleferberg, dessen erste Vorsitzende sie ist.

Mit finanzieller Unterstützung des Bistums Aachen, des Landschaftsverbands Rheinland und der Aktion Mensch konnte die Einrichtung jetzt deutlich erweitert werden.

Beim Richtfest und der Grundsteinlegung dankte Zollinger allen am Bau Beteiligten und forderte sie auf, an diesem einen Tag „darauf zu blicken, was geleistet wurde, statt nur das zu sehen, was noch zu tun bleibt“.

Nach 30 Jahren wird die Jugendbildungsstätte derzeit saniert und barrierefrei ausgebaut. „Wir freuen uns darüber, dass wir in Zukunft auch Anfragen von inklusiven Klassenfahrten und Ferienzeiten annehmen können“, sagt Gesa Zollinger. Statt der bisher 88 Betten wird die Einrichtung künftig über 110 Betten verfügen. Neben einem neuen Schlaftrakt wird es auch einen Speisesaal geben. Außerdem sind ein großer Freizeitraum und ein großer Seminarraum geplant.

Die Zimmer im Schlaftrakt verfügen jeweils über ein eigenes angrenzendes Bad. Außerdem soll ein Aufzug die Barrierefreiheit gewährleisten. Pünktlich zu den Sommerferien im kommenden Jahr sollen die Umbauarbeiten abgeschlossen sein.

Viele Änderungswünsche

Beim Richtfest und der Grundsteinlegung, die zu einem einzigen Akt zusammengelegt worden waren, dankte Zollinger nicht zuletzt auch dem Architekturbüro Wald. Dort habe man mit großer Geduld auf die wiederholten Änderungswünsche seitens der Jugendbildungsstätte reagiert. Und es war schließlich die Architektin Erika Wald, die sich aufs Dach des Gebäudes begab, um hier nach altem Brauch den Richtspruch zu verlesen. „Wir haben keinen Dachstuhl, also haben wir auch keinen Zimmermann“, hatte sie eingangs erklärt, bevor sie dann den Richtspruch auf dem Flachdach aus Beton selbst verlas.

Darin wünschte sie dem Haus und seinen Bewohnern sehr viel Glück. Gefühlte 100.000 Liter Wasser habe man bei den Bauarbeiten entfernen müssen, erinnerte sie sich. Und 2600 Kubikmeter altes Gebäude galt es zu entfernen, bevor es an den Neubau ging.

Die Jugendbildungsstätte versucht durch umweltbewusstes Wirtschaften und die ökologische Gestaltung des Hauses und der Außenanlagen eine Vorbildfunktion wahrzunehmen und nachhaltige Impulse zu setzen. Sie wird von Schulklassen, Vereinen, Pfarrgemeinden für Freizeiten genutzt.

Gesa Zollinger freut sich, dass das Bistum mit seiner Finanzierungszusage ein Zeichen gesetzt habe. Und zwar für die wertvolle Bildungsarbeit, die am Rolleferberg geleistet werde.

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