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Der Ball rollt gut auf dem feinen Kunstrasen

Von: Lee Beck
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Neuer Kunstrasen auf dem Sport
Neuer Kunstrasen auf dem Sportplatz Steinebrück: Bürgermeisterin Margrethe Schmeer sorgt für den ersten Kick, Pfarrer Bert Gruber (M.) weiht den Platz ein und Bernhard Stettner vom heimischen VfL 05 Aachen freut sich über steigende Mitgliederzahlen. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Erhöhte Verletzungsgefahr, dreckige Trikots, staubbelastete Luft und witterungsbedingte Trainings- und Spielausfälle waren bis vor kurzem noch ganz normal für die rund 200 Fußballkinder des Vereins für Leibesübungen (VfL) 1905 an der Eupener Straße.

Am Samstag wurde der lang ersehnte Kunstrasenplatz auf dem Sportplatz Steinebrück von Bürgermeistern Margrethe Schmeer offiziell eröffnet. Zuvor hatten die Kinder und Jugendlichen auf einem Ascheplatz gespielt und unter den oben genannten Begleiterscheinungen leiden müssen.

Zur offiziellen Eröffnung und Einweihung des siebten Aachener Kunstrasenplatzes waren bei strahlendem Sonnenschein unter anderem Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie zahlreiche Gäste und Fußballmannschaften aus Aachen anwesend. Es gab verschiedene Attraktionen sowie einige Fußballspiele, bei denen der Platz schon einmal getestet werden konnte. Die Einweihung nahm Pfarrer Bert Gruber vor.

Mehr als zwei Jahre vergingen vom Antrag bei der Stadt bis zur Eröffnung, wie Bernhard Stettner, Projektbeauftragter und Kassierer des VfL 05, erläuterte: „2008 stellten wir den Antrag, der 2010 unter der Bedingung, dass der Verein ein Drittel beziehungsweise maximal 100 000 Euro Selbstbeteiligung trägt, bewilligt wurde.”

Um diese große Summe zu finanzieren, habe der Verein 25 000 Euro selbst angespart sowie dieselbe Summe von der Bezirksvertretung erhalten und Teile des Rasens als Sponsorenaktion verkauft. Der Rest sei zwar noch offen, aber durch ein preiswertes Darlehen der Stadt gedeckt.

Insgesamt habe der Platz rund eine halbe Million Euro gekostet, und um die Unterhaltung kümmere sich die Stadt. Stettner fügte außerdem hinzu: „Sportpolitisch ist dieser neue Platz eine Stärkung unseres Vereins, das sehen wir schon in den steigenden Anmeldezahlen.”

Bürgermeisterin Schmeer, die im selben Wohnviertel lebt, ist „ganz stolz auf den neuen Platz”. Die Kinder und Jugendlichen könnten nun besser trainieren und auch die umliegenden Schulen könnten daran teilhaben. Auch habe der Verein Glück gehabt, dass er noch in diese Tranche der Förderung hineingekommen sei, denn die Stadt schraube solche Förderungen zurück.
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