Den Spuren der Kunst in der Stadt folgen

Von: Rolf Hohl
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Kunstroute: Olaf Müller, Susanne Schwier, Heinrich Hüsch (hinten v.l.), Nicoletta Müllender (v.r.) sowie Britta Hoog rechnen am Wochenende wieder mit bis zu 20 000 Besuchern in Aachen. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Nach dem September-Special am vergangenen Wochenende wartet die Kaiserstadt schon mit der nächsten kulturellen Wegmarke in diesem Jahr auf. An den 40 Stationen der „Kunstroute“ können sich die Aachener an den kommenden beiden Wochenendtagen ein umfassendes Bild von der Kunstlandschaft in der Euregio verschaffen – und das auch noch bei freiem Eintritt.

Mehr als 200 Künstler präsentieren ihre Arbeiten in Galerien und Ateliers über das ganze Stadtgebiet verteilt.

Bereits am Freitag um 20 Uhr eröffnet die Kulturdezernentin der Stadt Aachen, Susanne Schwier, die zentrale Vernissage in der Aula Carolina. Dort wird dann eine Gesamtschau mit Werken der beteiligten Künstler zu sehen sein. „Die Kunstroute soll ein niederschwelliges Angebot für die Bürger und auch für Interessierte aus Belgien und den Niederlanden sein, um miteinander in Kontakt zu treten“, so Schwier.

Auf der Route wird das ganze Spektrum der bildenden Künste abgedeckt, von Malerei über Fotografie bis zu Installationen und Performancekunst. Auch der Aachener Graffiti-Künstler Lars Kesseler zeigt einige seiner großflächigen Arbeiten zum Thema Digitalisierung. „Es ist eine lebendige Auseinandersetzung mit der Frage der Originalität von digitalen Werken, die einfach jederzeit reproduziert werden können“, erklärt Heinrich Hüsch, Organisator der Kunstroute.

Wer vier von diesen Stationen besucht und ein wenig Losglück mitgebracht hat, kann beim Gewinnspiel eines der Werke aus den Galerien und Ateliers sogar mit nach Hause nehmen. Zudem wird am Samstag die 19-köpfige Blaskapelle „Miserabel“ aus Heerlen an den verschiedenen Ausstellungsorten in der Stadt spielen – und dabei hoffentlich ihren Bandnamen nicht allzu wörtlich nehmen.

Budget: 15 000 Euro

Dass die Kunstroute auch dieses Jahr wieder auf solide Beine gestellt werden konnte, ist einer Initiative der Aachener Kunstinstitutionen zu verdanken. Durch Zuschüsse der Stadt und mit einem Gesamtbudget von gerade einmal knapp 15.000 Euro ist es den Organisatoren um Heinrich Hüsch gelungen, ein Programm für das ganze Wochenende zusammenzustellen. „Aachen hat diesbezüglich auch eine große Geschichte als Inkubator für die bildenden Künste“, so Olaf Müller, Leiter des städtischen Kulturbetriebs.

Aufgrund des breiten Zuspruchs der vergangenen Jahre rechne die Stadt auch am kommenden Wochenende wieder mit bis zu 20.000 Besuchern, die auf den Spuren der Kunst unterwegs sein werden.

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