Aachen - Den Rosenmontagszug stärken

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Den Rosenmontagszug stärken

Von: Birgit Küchen
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Der neugegründete Fördervere
Der neugegründete Förderverein des Fest-Ausschusses Aachener Karneval (AAK) unter Leitung von Ex-OB Jürgen Linden (hinten links) will den Straßenkarneval unterstützen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Der Rosenmontagszug in Aachen ist keineswegs der größte in der Region - dieser Rang gebührt vielmehr dem Narrenumzug im benachbarten Eschweiler. Geht es nach Linden, muss sich das ändern. „Das können wir nicht auf uns sitzen lassen”, erklärt der Ex-OB und betont: „Wir wollen den besten Karnevalszug in der Region.”

Solch markige Sätze lassen eine Aufbruchstimmung in den Gremien des Oecher Fastelovvends spüren. Ausgangspunkt ist eine am 26. Juni beschlossene Erweiterung des altehrwürdigen AAK, der sich seither Fest-Ausschuss Aachener Karneval nennt.

Ihm wurde ein Beirat zur Seite gestellt, der Konzepte entwickelt und nach Absprache mit dem Vorstand umsetzt. Da ohne finanzielle Mittel jede Belebung des Aachener Karnevals zum Scheitern verurteilt ist, wurde nun aus den Reihen des Beirates der Förderverein des Fest-Ausschusses Aachener Karneval gegründet.

Deutlicher Verfall

Die Initiative hierzu hatten Helmut Koch und Ricardo De Bernardi - Mitglieder des Beirates - ergriffen, die seit einigen Jahren einen deutlichen Verfall des ursprünglichen Fastelovvends beklagen. Zu den weiteren Gründungsmitgliedern des Fördervereins zählen neben den Initiatoren Jürgen Linden, Jürgen Beckers, Peter Brust, Jennifer Deerberg, Georg Dünnwald, Hubert Crott, Beatrix Karlsberg, Heinz-Ludwig Klöser, Alexander Krott, Wilm Lürken, Walburga Schwartz, Dieter Spoo und Norbert Strauch. Einstimmig wählte der Verein Jürgen Linden zum ersten Vorsitzenden.

Als weitere Vorstandsmitglieder stehen ihm Norbert Strauch als stellvertretender Vorsitzender, Alexander Krott als Schatzmeister, Walburga Schwartz als Schriftführerin sowie die Beisitzer Jennifer Deerberg, Heinz-Ludwig Klöser und Hubert Crott zur Seite.

Als erste Aufgabe stand der Beschluss einer Satzung als Tagungsordnungspunkt an. Als Ziel hat man die „Förderung des traditionellen Brauchtums Karnevals in seiner volkstumgerechten, traditionellen und heimatverbundenen Ausprägung in der Stadt Aachen durch die ideelle und finanzielle Förderung des Fest-Ausschusses Aachener Karneval e.V.” ausgegeben.

Mit frischem Wind im Rücken und voller Motivation möchte der Verein schnellstmöglich erste Erfolge verzeichnen.

Vor allem liegt der Fokus auf dem „Sorgenkind” Straßenkarneval. Die Open-Air-Veranstaltungen müssen künftig in einem Maße belebt werden, dass sie nach außen stärker wahrgenommen und besucht werden.

Mitgliedsbeitrag 33 Euro

Auch der Rosenmontagszug rückt verstärkt in den Blick des Vereins, wenn es zum Beispiel um die künftige Gestaltung der Umzugswagen geht. Musikkapellen, an den Karnevalstribünen postiert, sollen die Stimmung der wartenden Zuschauer künftig mit Fastelovvends-Hits anheizen und die Vorfreude auf den Zug steigern. Damit auch ja keine kostbare Zeit verschwendet wird, findet bereits in zwei Wochen die erste Vorstandssitzung statt. Denn schließlich müssen Beiträge, Spenden und Sponsoring akquiriert werden.

Dem gemeinnützigen Förderverein kann jeder beitreten. Der Mitgliedsbeitrag für Privatpersonen beträgt 33 Euro, während Unternehmen (Firmen, Vereine etc.) eine Zahlung von 111 Euro pro Kalenderjahr zu entrichten haben. Darüber hinaus freut sich der AAK über unentgeltliche Hilfe und Unterstützung.
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