Aachen - Demo gegen Krieg im Gazastreifen - mit fragwürdigen Auswüchsen

Demo gegen Krieg im Gazastreifen - mit fragwürdigen Auswüchsen

Von: Michael Klarmann
Letzte Aktualisierung:

Aachen. In Aachen haben am Samstag insgesamt rund 300 Menschen gegen den Krieg im Nahen Osten demonstriert.

Um 11 Uhr nahmen rund 150 Menschen an einer Mahnwache des Aachener Friedenspreises am Kugelbrunnen teil. An einer Kundgebung der Deutsch-Arabischen Gesellschaft nahmen mittags am Elisenbrunnen rund 200 Menschen teil, von denen zuvor etwa 50 Personen schon an der Friedenspreis-Mahnwache teilgenommen hatten.

Bei besagter Mahnwache wurden, wie schon bei einer ähnlichen Aktion am Donnerstag, Grußworte von Friedenspreisträgern aus Israel verlesen.

Diese kritisierten sowohl die israelischen Militäraktionen, als auch die Gewalt der radikal-islamischen Hamas.

Gefordert wurden ein sofortiger Waffenstillstand und ein Ende des Leids für die Zivilbevölkerung, insbesondere im Gaza-Streifen. Am Ende der Mahnwache folgte eine Schweigeminute für die Opfer, die der Krieg bereits gefordert hat.

Die Demonstranten am Elisenbrunnen kritisierten vorwiegend den Krieg Israels gegen die Palästinenser im Gaza-Streifen. An der Kundgebung der Deutsch-Arabischen Gesellschaft nahmen überwiegend aus dem Nahen Osten stammende Migranten teil.

Skandiert wurden auch Parolen wie „Kindermörder Israel” und „Allah akhbar” (Allah ist groß, Allah ist mächtig).

Auf einzelnen Transparenten wurde israelische Militärs und Politiker in die Nähe des Nationalsozialismus und eines „Holocausts” an den Palästinensern gerückt. Teilweise wurde offen Partei ergriffen für radikal-islamische Milizen und deren Kampf gegen Israel.

Redner der Kundgebung am Elisenbrunnen war auch Ratsherr Hans-Dieter Schaffrath (FWG), der Sprecher des Regionalkomitees Aachen der Deutsch-Arabischen Gesellschaft. Beide Protestveranstaltungen verliefen ohne Zwischenfälle.
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