Delegation aus Aachens Partnerstadt Ningbo zu Gast

Von: jot
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Bürgermeisterin Margarete Schmeer und der Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins Herbert Prömper zeigen der Delegation um Ningbos Vize-Bürgermeister Wang Jianhou die Stadt. Foto: Ralf Roeger
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Die Gäste bedanken sich mit der Übergabe einer Nachbildung eines 3000 Jahre alten Kulturgefäßes aus Bronze, das genau unter die Lupe genommen wird. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Eine wirklich gute Freundschaft hält ewig – auch wenn es nur eine Fernbeziehung ist. Den besten Beweis liefert die Verbindung zwischen Aachen und der chinesischen Stadt Ningbo. 9047 Kilometer Luftlinie liegen zwischen den Städten, dennoch jährt sich die Städtepartnerschaft in diesem Jahr bereits zum 30. Mal.

Es sei eine „starke Freundschaft über alle Generationen hinweg“, freute sich die Bürgermeisterin Margrethe Schmeer. Schüler, Studenten, Unternehmer und sonstige Bürger – sie alle seien gleichermaßen Bestandteile der langjährigen Partnerschaft. Mehr als 700 gemeinsame Projekte kann der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Aachen-Ningbo inzwischen aufweisen.

Darunter unter anderem Schüler- und Praktikantenaustausche, die Vermittlung von wirtschaftlichen Kontakten oder auch die Betreuung von Studierenden. „Die Wichtigkeit der Partnerschaft sieht man daran, dass sie nun seit 30 Jahren besteht“, meinte Herbert Prömper, Vorsitzender des Vereins.

„Ningbo ist für das Land eine mittlere Großstadt, vergleichbar mit Aachen“, erläuterte Schmeer, die selbst 2010 dort zu Besuch war. Trotzdem ist die chinesische Metropole mit rund 6 Millionen Einwohnern knapp 25 mal so groß wie die ehemalige Kaiserstadt.

Zum 30-jährigen Bestehen sind nun rund 120 Chinesen unter der Leitung des Vize-Bürgermeisters Wang Jianhou nach Aachen gekommen. Am Mittwochabend wurden sie von Oberbürgermeister Marcel Philipp im Krönungssaal des Rathauses empfangen. Zuvor stand eine kurze Stadtführung inklusive Besichtigung des Doms und der Domschatzkammer auf dem Plan.

Für die Zukunft sei das Ziel ganz klar das „Intensivieren des Kontakts und der Verbindungen“, sagte Bürgermeisterin Schmeer. Vor allem die wirtschaftliche Zusammenarbeit solle gestärkt werden, erklärte sie. „Wir erhoffen uns noch mehr Wirtschaftsförderungen und Austauschmöglichkeiten“, sagte Sven Pennings, Teamleiter der allgemeinen Unternehmensförderung und Ansiedlung der Stadt Aachen.

Ein erster Schritt sei das 2008 initiierte Projekt „Aachen China Office“ mit Sitz am Europaplatz, das diverse wirtschaftliche Aktivitäten unterstützt, gewesen. „Es wäre schön, weitere Unternehmen aus Ningbo für Aachen gewinnen zu können“, erklärte Pennings. Andererseits würden auch deutsche Unternehmen unterstützt, die sich in Ningbo ansiedeln wollen.

Anfang November findet der Gegenbesuch statt. Dann wird Oberbürgermeister Marcel Philipp mit einer Delegation in die chinesische Metropole reisen.

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