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Das Zentrum für soziale Arbeit bekommt 10.000 Euro

Von: Lee Beck
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Horst Robertz, Jutta Kleine-Tebbe, Ute von Lossow, Ramona Worm, Martina Dragas, Silke Meisen-Rabiega und Udo Wilschewski (von links) freuen sich über die große Spende des Aachener Kosmetikkonzerns Babor für das Zentrum für soziale Arbeit in Burtscheid. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Wann die Tradition eigentlich angefangen hat, das kann Jutta Kleine-Tebbe, Inhaberin des Kosmetikkonzerns Babor, gar nicht mehr so genau sagen. „Es muss so vor 23 Jahren gewesen sein“, überlegt sie. Fakt ist, seit mehr als 20 Jahren macht Babor dem Zentrum für soziale Arbeit in Burtscheid jedes Jahr ein großzügiges Geschenk.

Mal wurden Möbel gekauft oder ein Auto finanziert. Jetzt können sich eine Familienwohngruppe und eine Mutter-Kind-Wohngruppe in Brand über 10.000 Euro freuen. „Es ist wichtig, etwas Verlässliches zu haben, wo man weiß, dass alles auch ankommt, wo es gebraucht wird“, sagt auch Ute von Lossow, erste Vorsitzende des evangelischen Frauenvereins, dem Träger des Zentrums für soziale Arbeit.

Verkauf von Grußkarten

„Wir haben damals ein Projekt in Aachen gesucht, weil es hier genauso viel Not gibt, wie in fernen Ländern“, erklärt Kleine-Tebbe. Die Spende kam unter anderem durch den Erlös des Verkaufs von Grußkarten zusammen. „Die haben wir in 60 verschiedenen Ländern an unsere Kunden verkauft“, weiß Geschäftsführer Horst Robertz.

Das Geld soll dafür genutzt werden, das Außengelände der vor zweieinhalb Jahren gebauten Häuser Kind- und spielgerecht zu gestalten. Die Kinder und Mütter, die dort leben, werden in die Gestaltung einbezogen werden. „Wir legen viel Wert darauf, dass ein Gemeinschaftsgefühl entsteht“, sagt Silke Meisen-Rabiega, Teamleiterin der Familienwohngruppe.

In den Wohngruppen sollen die jungen Mütter zwischen 17 und 34 Jahren lernen, wie sie zu ihrem Kind eine gute Bindung aufbauen und richtig für es sorgen können. „Die Mütter sind zum Teil psychisch erkrankt oder noch in der Berufsausbildung. Wir wollen mit den Wohngruppen den Heimcharakter vermeiden und so viel Normalität wie möglich schaffen“, sagt Udo Wilschewski, Leiter der Zentrums für soziale Arbeit.

Jede Mutter hat einen anderthalb Zimmer großen Bereich zur Verfügung, die Küche und das Wohnzimmer sind Gemeinschaftsräume. Das Problem heutzutage sei die Bedürftigkeit der Eltern. „Unser Ziel ist, dass die Familien funktionieren und wir den Kindern ein zu Hause geben, wo sie sich wohlfühlen“, fügt er hinzu.

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