Das Verzahnen ist die Stärke der AWO

Von: Conny Stenzel-Zenner
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Auch die Marktschule Brand präsentiert sich auf der Bühne beim Sommerfest der AWO. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. „Das gemeinsame Verzahnen von Ehrenamt und Hauptamt, zwischen Kita und Altenheim, das ist unsere Stärke”, sagte Gaby Niemann-Cremer, Geschäftsführerin des Kreisverbandes Aachen-Stadt der Arbeiterwohlfahrt (AWO), während des des großen Familienfestes der AWO im Westpark.

Und angesichts des Bildes, das sich ihr im Westpark bot, lachte sie. Denn da standen Mitarbeiter von Familienzentren neben Mitarbeitern von Kitas, die des Vereins „Betreute Grundschulen” neben denen vom Fanprojekt, Mitarbeiter der AWO-Seniorensitze neben Mitgliedern der elf Ortsvereine mit ihren Altentagesstätten.

„Unser Angebot ist breit gefächert”, erklärte Niemann-Cremer, die darauf hinwies, „dass wir soziale Dienstleistungen mit hoher Qualität für alle anbieten.” Dafür beschäftigt die 1800 Mitglieder starke AWO 485 hauptamtliche und 380 ehrenamtliche Mitarbeiter.

„Unsere beiden Seniorenwohnanlagen am Morillenhang und am Kennedypark sind TÜV-zertifiziert”, erzählte Einrichtungsleiterin Gaby Lang. Auf Demenzerkrankungen haben sich die Senioreneinrichtungen spezialisiert und auch die Architektur der Häuser darauf abgestimmt. „Auch bei unserem Garten der Sinne haben wir bei der Planung entsprechend darauf geachtet”, erklärte Lang.

Während beim Sommerfest Kinder vor der Aktions-Bühne standen und Erwachsene von Stand zu Stand eilten, traten auch der Zirkus Configurani oder die Marktschule Brand auf.

Neben diesem unterhaltsamen Programm nutzte Dorothee Siemons die Gelegenheit, um für das Ehrenamt im Aachener Norden zu werben. „Wir suchen Aktive, die Energie haben, mit uns etwas aufzubauen”, sagte die AWO-Mitarbeiterin, die in der Josef-Görres-Straße ehrenamtlich Senioren betreut. Dort will sie einen gut funktionierenden Treff auf die Beine stellen. „Wir treffen uns immer montags zwischen 13 und 17 Uhr, mittwochs zwischen 9 und 14 Uhr und donnerstags zwischen 9 und 19 Uhr”, sagte sie.

Das Fest war abwechslungsreich und kurzweilig. Es bot etwas für Jung und Alt gleichermaßen, das Bühnenprogramm wurde mit Informationstafeln abgerundet, Ehrenamtliche und Hauptamtliche zogen an einem Strang - das Verzahnen ist schließlich eine Stärke der AWO.
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