Aachen - Das Theater steht finanziell etwas besser da als gedacht

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Das Theater steht finanziell etwas besser da als gedacht

Von: rip
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Aachen. Mit guten Nachrichten konnte das Stadttheater am Donnerstagabend im Betriebsausschuss Theater und VHS aufwarten: Rund 300.000 Euro weniger wurden in der Spielzeit 2010/2011 voraussichtlich gebraucht.

Das jedenfalls sagt der bisher lediglich vorläufige Jahresabschluss des Zweispartenhauses, den Verwaltungschef Udo Rüber vorstellte. Damit stehen auf der Verlustseite jetzt nur noch 700.000 Euro statt - wie zuvor im Etat geplant - eine Million. Der städtische Haushalt werde um die gesparte Summe entlastet, erklärte Rüber.

Vor allem beim Punkt Personalaufwand konnten Theater und Musikdirektion in der laufenden Spielzeit sparen. Und das, obwohl es im Juli zunächst nicht so rosig aussah. Denn es hatte eine Erkrankungswelle gegeben. Doch trotz vieler Gastverpflichtungen konnten die Kosten beim Personal gesenkt werden. Auch, weil freie Stellen nicht wieder besetzt wurden.

Die Forderung nach einer Verjüngung des Publikums dagegen habe sich auf den Punkt Umsatz negativ ausgewirkt, erklärte Rüber. Denn durch mehr Ermäßigungen etwa für Studenten habe es weniger Vollzahler gegeben. Zudem seien einige Gastspiele ausgefallen, etwa in St. Nikolaus, wo ein Brand die Kirche für viele Monate unbenutzbar machte. Und Tantiemen für Aufführungsrechte seien teils höher ausgefallen. Für die Chorbiennale seien dagegen unerwartet viele Drittmittel geflossen.

Die Ausschussmitglieder reagierten angesichts der positiven Entwicklungen wohlwollend auf den vorläufigen Jahresabschluss. Hermann Josef Pilgram von den Grünen: „Bei den Zahlen herrscht eine viel größere Transparenz als früher.” Dr. Margrethe Schmeer von der CDU: „Die Wirtschaftlichkeit ist in der Spur geblieben.” Eine kurze Diskussion kam auf, ob man künftig einzelne Produktionen des Theaters und ihre Kosten aufführen könne. Ausschussvorsitzender Josef Hubert Bruynswyck gab diesen Auftrag an Udo Rüber weiter.

Der Jahresabschluss liegt bei den Prüfern, im Juni gibt es dann die endgültige Fassung. Der Wirtschaftsplan für 2012/2013 steht im Februar. Die gesparten 300.000 Euro sind darin nicht zur Verwendung enthalten.
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