Brand - Das Schießen kann jetzt optimal trainiert werden

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Das Schießen kann jetzt optimal trainiert werden

Von: Peter Langohr
Letzte Aktualisierung:
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Herbert Stettner (Mitte), 1. Vorsitzender der Brander St. Donatus-Schützengesellschaft, übergibt den neu gestalteten Schießstand seiner Bestimmung.

Brand. Der 1. Vorsitzende der Brander St. Donatus-Schützengesellschaft, Herbert Stettner, brachte es auf den Punkt: „Gute Beziehungen sind nur dann schlecht, wenn man keine hat.“ Damit wandte er sich an all die Mitglieder, Freunde und Sponsoren der St. Donatus-Schützen, die mit ihrem Beitrag den Bau eines hochmodernen Luftgewehrschießstandes im Schützenheim an der Rombachstraße ermöglicht hatten.

Er wurde jetzt zum Luftgewehrschießen der Brander Ortsvereine seiner Bestimmung übergeben. Herbert Stettner sagte in Anwesenheit von Bürgermeister Björn Jansen, Bezirksbürgermeister Herbert Henn und vielen weiteren Ehrengästen Danke für über 300 Stunden ehrenamtlicher Arbeit und die vielen tausend Euro, mit denen die Gönner – darunter die Bezirksvertretung und die in Brand vertretenen Aachener Geldinstitute – den Donatus-Schützen unter die Arme griffen. So konnte diese sich den Traum von der rund 30.000 Euro teuren Hightech-Anlage erfüllen.

Nun mag sich mancher fragen, ob man solch eine kostspielige Anlage haben muss, wenn man einmal im Jahr auf einen Holzvogel schießt. Aber diese Frage zielt zu kurz, denn viele Donatus-Schützen nehmen übers Jahr an einer großen Zahl von Wettkämpfen teil und darüber hinaus kann die Gesellschaft auf eine ambitionierte Jugendabteilung blicken. Wie überall gilt auch beim Schießsport: Wer bei den Wettkämpfen bestehen will, braucht optimale Trainingsgelegenheiten.

Die sind nun im Schützenheim gegeben, weil nichts mehr die Konzentration des Schützen auf seine Trainingseinheit stört und er über den Monitor auf seiner Schießbahn sein Schussbild in Echtzeit sehen und korrigieren kann. Auch Jungschützen, die noch keine zwölf Jahre alt sind, können dort ihren Sport ausüben. Anstatt einer Luftdruckwaffe steht ihnen auf einer speziellen Schießbahn ausgeklügelte Lasertechnik zum Schießtraining zur Verfügung.

Technisch entspricht die Anlage dem Standard wie er auch bei Olympischen Spielen üblich ist. Gemessen wird der Einschlag eines Schusses mit Hilfe eines unglaublich dichten „Lichtvorhangs“ und entsprechend vieler Fotosensoren, die es erlauben, die Positionierung auf ein tausendstel Millimeter genau vorzunehmen. Das alles geschieht durch eine Software, die die gesamte „Verwaltung“ eines Turniers oder des Trainingsbetriebs – Schießergebnisse, Schussbilder, Teilnehmerlisten, Platzierungen, Ranglisten und dergleichen – übernehmen kann.

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