Aachen - Das perfekte Foto: Im richtigen Moment am richtigen Ort

Das perfekte Foto: Im richtigen Moment am richtigen Ort

Von: ipf
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Präsentieren die Ausstellung „anders gesehen“: Fotokünstler Rolf Jägersberg (l.) und Galerist Gundolf Bruchhaus. Foto: Harald Krömer

Aachen. „Ich sehe was, was du auch siehst“ ist das Credo des Fotografen, der mit dem Blick für das Besondere im Alltag seine Aufnahmen mit einer kleinen Pocketkamera macht. Bisweilen dreht und wendet er sie, um sie zusätzlich zu verrätseln, bisweilen präsentiert sich ein fertiges, spannendes und perfektes Bild schon beim ersten Erfassen des Motivs vor der Linse des Fotografen Rolf Jägersberg.

In klassischem Schwarz-Weiß, passend gerahmt und optimal korrespondierend mit dem kleinen weißen Raum der „Galerie gundolf b.“, zeigt er eine Auswahl seiner Arbeiten unter dem Titel „anders gesehen“.

„Der fünfte Mann“ etwa zeigt vier typische, menschenhohe, leicht verwitterte Holzstelen am Meer – der fünfte Mann ist tatsächlich ein Mann, der sich perfekt in die Reihung einfügt, allerdings mit einer Zigarre im Mund. Ein typischer Jägersberg ist auch der Blick auf einen Zebrastreifen, auf den ein besonderer Schatten fällt und so ein verkehrtes Komma entstehen lässt, oder eine Detailansicht einer sonnenbeschienen Treppe, die ebenfalls durch Schattenwurf zu einem besonderen und rätselhaften Objekt wird.

Der richtige Moment, der richtige Ort und das richtige Licht machen das Bild für Rolf Jägersberg, wenn er sich mit seiner Kamera umschaut. So entstehen auf Streifzügen Fotos, die Augenblicke festhalten. Es sind Ansichten und Motive in der freien Natur, in Städten, in Häusern und alltägliche Dinge, die jeder Mensch sehen kann oder könnte, wenn er denn genau hinschauen würde.

Mit dem Sinn für Überraschungen, feinem Humor und Verrätselungen wählt Jägersberg nicht nur seine Arbeiten für eine Ausstellung aus, sondern verleiht ihnen auch Titel.

Galerist Gundolf Bruchhaus freut sich: „Die Fotoausstellung ‚anders gesehen‘ ist ein tolles Beispiel dafür, das Bilder im Kopf entstehen. Der Betrachter sieht nur, was er kennt.“ Mit den Jägersberg’schen Fotos kann er nun genauer hinsehen, vielleicht sogar neu sehen lernen und dabei großen Spaß am Entdecken, Wiedererkennen und Verrätseln finden.

Die Ausstellung hängt noch bis zum 28. Februar an der Eilfschornsteinstraße 10, direkt neben dem Kármán-Auditorium, und kann donnerstags, freitags und samstags von 14 bis 18 Uhr oder nach Absprache unter Telefon 0172/292 53 64 besichtigt werden.

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