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Das Friedenslicht leuchtet auch im kleinsten Winkel

Von: Benjamin Jansen
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Setzen sich gemeinsam für die Verbreitung des Friedenslichts ein (von links): Daniel Wenzel, Elisabeth Schmücking, Sabine Kock und Michael Krebs. Foto: Benjamin Jansen

Aachen. „Das Friedenslicht liegt mir am Herzen”, sagt Elisabeth Schmücking. „Es ist ein Symbol, das die Menschen akzeptieren.” Damit dieses „Symbol” auch in Aachen leuchten kann, reist die Friedenslichtbeauftragte der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg am Donnerstagabend nach Wien, wo sie mit 99 weiteren Mitgliedern der deutschen Delegation das „Licht der Welt” in Empfang nimmt - und das bereits zum zehnten Mal.

In München, Dortmund und Köln macht das Friedenslicht einen Zwischenstopp, bevor es am kommenden Sonntag, 14.40 Uhr, beim Aussendungsgottesdienst in der Citykirche von rund 800 jungen Pfadfindern weitergegeben wird. Zuvor, um 14 Uhr, findet ein Friedenslichtmarsch statt, der am Bahnhofsvorplatz startet.

Licht soll auch in den kleinsten Winkeln leuchten

„Unser Ziel ist es, dass das Licht auch in den kleinsten Winkeln leuchtet”, erklärt Schmücking. Deshalb wurden in der Stadt mehrere Anlaufpunkt geschaffen, an denen das Licht ab Sonntag abgeholt werden kann (Infobox). Im Bistum Aachen wird es von der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSD) sowie dem Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) verteilt.

Die Friedenslicht-Aktion, die vom Österreichischen Rundfunk 1986 ins Leben gerufen wurde, hat mittlerweile Anhänger auf der ganzen Welt. „Die meisten Teilnehmer kommen aus Europa. Ein paar kommen aber auch aus Indien, China, Amerika und Afrika”, berichtet Daniel Wenzel, DPSG-Diözesankurat. In Deutschland werden Aussendungsfeiern in mehr als 60 Städten abgehalten. „Es ist eine sehr stille Aktion, die aber immer sehr stark um sich greift”, hat Elisabeth Schmücking beobachtet.

Die Weitergabe des hellen Scheins findet in diesem Jahr unter dem Motto „Licht bringt Frieden” statt. Damit sich diese Botschaft rumspricht, hofft Sabine Kock, Diözesankuratin der PSG, auf viele Hände, die die kleine Flamme von Kerze zu Kerze und von Hand zu Hand weitergeben. Spätestens am Heiligabend soll das Friedenslicht in fast allen Kirchen des Bistums stehen. „Aber auch in Alten- und Pflegeheimen, Justizvollzugsanstalten oder Krankenhäusern soll die Flamme als Zeichen des Friedens und der Hoffnung leuchten”, sagt Daniel Wenzel.

Bereits Ende November war das Friedenslicht in der Geburtsgrotte Jesu entzündet worden - am Sonntag endet sein langer Weg in Aachen und vielen weiteren Städten auf der Welt.

Orte des Friedenslichts

Anlaufpunkte in Aachen, an denen man das Friedenslicht schon ab dem 12. Dezember abholen kann, sind die Bahnhofsmission, die Citykirche und der Dom.

Außerdem wird das Licht auch im Weihnachts-Wunderzelt von Missio und in der Fußgängerzone vor der Citykirche leuchten.

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