Aachen - Das Depot Talstraße hat jetzt auch ein Bistro

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Das Depot Talstraße hat jetzt auch ein Bistro

Von: jot
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Stellen das Bistro im Depot vor (v.l.): Olaf Müller, Gastwirt Martin Bukowski, Betreiber Marc Kerres, Axel Fielen und Dieter Vosen vom DRK sowie Depot-Leiterin Sabine Zierz. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Auf den ersten Blick wirkt es so, als hätte der Bistro­bereich im Depot Talstraße nie gefehlt. Durch das einfache Design fügt sich das neue MIN-Café in das schlicht gestaltete Gebäude ein.

Bereits im Februar wurde das ehemalige Straßenbahndepot als Kultur- und Stadtteilzentrum neu eröffnet. Die Gastronomie wurde lange und sehnsüchtig erwartet, sagt Centermanagerin Sabine Zierz: „Dadurch wird das Depot positiv erweitert.“ Schließlich soll das Bistro den Mietern des Hauses, aber auch den Anwohnern und Gästen ein attraktives Frühstück sowie einen Mittagstisch bieten.

Für Olaf Müller, Leiter des städtischen Kulturbetriebs, ist ein Café ohnehin das wichtigste Element in einem Gebäude. „Es ist der Kommunikationsort des Hauses“, erklärt er. Die Leckereien sollen dabei für jeden erschwinglich sein.

Betrieben wird das MIN-Café vom Aachener Party- und Cateringservice Kerres in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK). MIN bedeutet dabei „modern, innovativ und neu“ und bezeichnet ein Tochterunternehmen von Kerres. „Viele kennen uns nur als Fleischerei“, sagt Geschäftsführer Marc Kerres – ein Zustand, den er korrigieren will. Denn das MIN-Café bleibt keineswegs einzigartig in Aachen: Bereits zuvor gab es eine Filiale in der Robert-Schuman-Straße, Filialen drei und vier sollen bald folgen. Das Bistro im Depot Tal­straße ist offen für Wünsche. Brötchen, Wraps und Snacks am Morgen sind gesetzt, das Angebot am Nachmittag steht noch nicht ganz fest.

Hinter der Gastronomie versteckt sich auch noch ein soziales Projekt. So werden einzelne Stellen, zum Beispiel Service- oder Küchenhilfskräfte, mit Langzeitarbeitslosen, Geflüchteten oder anderen Menschen besetzt, die es auf dem Arbeitsmarkt ansonsten schwer haben. „Das passt natürlich zum Haus“, sind sich Dieter Vosen und Axel Fielen von der Geschäftsführung des DRK einig.

Bis zur vollständigen Eröffnung des MIN-Cafés müssen noch ein paar Hürden überwunden werden, vor allem in der Küche. „Die ist noch eine Baustelle“, konstatiert Marc Kerres. Also beschränkt sich das Angebot erst einmal auf Kaffee und Kaltgetränke, der Rest kommt nach und nach dazu. Die Gastronomie im Depot Talstraße ist montags bis freitags von acht bis 15 Uhr geöffnet.

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