Aachen - Das Denkmal wird endlich ins rechte Licht gerückt

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Das Denkmal wird endlich ins rechte Licht gerückt

Von: Christopher Gerards
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Freuen sich über den illumini
Freuen sich über den illuminierten Hansemann: Dieter Stolte, Dr. Asmuth von der Stawag, Hubert Herpers von der Sparkasse und von der Aachen Münchener Michael Westkamp. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Er selbst strahlt nicht, blickt gar etwas mürrisch drein. Wer wills ihm auch verübeln, musste er doch 123 Jahre lang Nacht für Nacht im Dunkeln stehen. Das hat nun aber ein Ende: „Der Hansemann”, wie der Volksmund das Denkmal des ehemaligen preußischen Finanzministers nahe des gleichnamigen Platzes nennt, wird ab sofort von zwei kleinen Scheinwerfen angestrahlt - und ist damit auch im Dunkeln bestens zu sehen.

„Die Hansemann-Statue hätte längst verdient, illuminiert zu werden”, findet Dieter H. H. Stolte vom Förderverein Lichtprojekt Aachen.

Dieser setzt sich schon seit zwölf Jahren dafür ein, schöne Fleckchen der Kaiserstadt ins sprichwörtliche rechte Licht zu rücken. Als dann vor kurzem der Weg hinter dem Denkmal beleuchtet wurde, seien auch einige Strahlen zum „Hansemann” gelangt - allerdings nur auf dessen Hinterteil: „Das ist nicht würdig genug. Daher hatten wir die Idee, ihn auch von vorne zu beleuchten”, erklärt der ehemalige Stawag-Vorstand.

Die zwei kleinen Bodenstrahler (für die Technikfreunde: Metalldampfhalogenlampen), erbringen eine Leistung von 35 Watt und verbrauchen rund 160 Kilowattstunden pro Jahr.

Man versuche schließlich, das Thema Energieffizienz hoch zu halten, sagt Dieter Stolte. Und so dürften die jährlichen Stromkosten relativ gering ausfallen.

Aprospros Kosten: rund 6000 Euro seien zur Finanzierung der Beleuchtungs-Aktion nötig gewesen, so Stolte, die Sparkasse Aachen und die Aachen Münchener haben hier das Portemonnaie geöffnet. Ein Grund dafür: David Hansemann gründete beide Unternehmen im 19. Jahrhundert.

Der Kaufmann lebte von 1790 bis 1864. Seit 1884 trägt der Platz in der Nähe des Denkmals den Namen des gebürtigen Norddeutschen, vier Jahre später ließ Heinz Hoffmeister die überlebensgroße Statue errichten.

Stolte hat bereits weitere Projekte im Blick, nachdem sein Verein in den vergangenen zwölf Jahren unter anderem an der Beleuchtung von Dom, Rathaus und Marschiertor beteiligt war: So soll bald schon die Kirche St. Michael in Burtscheid angestrahlt werden, außerdem der Turm der Dreifaltigkeitskirche an der Zollernstraße.
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