Aachen - Das David-Spencer-Trio bietet ehrliche und gefühlvolle Musik

Das David-Spencer-Trio bietet ehrliche und gefühlvolle Musik

Von: Verena Richter
Letzte Aktualisierung:
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Für den gebürtigen Aachener David Spencer ist der Domkeller Kultkneipe und Traum-Location. Dort wird er am kommenden Montag gemeinsam mit Anais Morel und Andreas Tassew spielen. Foto: Bruno Focht

Aachen. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist Besinnlichkeit vielen Menschen wichtig. Nicht so schön ist es allerdings, wenn die Besinnlichkeit zu Kitsch wird, was mitunter ja auch passiert. Dies müssen Musikliebhaber, die am Montag, 11. Dezember, in den Domkeller gehen, aber bestimmt nicht befürchten. Da gibt es mit dem David-Spencer-Trio Musik für Herz und Seele, aber ohne triefenden Zuckerguss.

David Spencer, vielen Aachenern als Musiker wohlbekannt, ist ein halb deutscher, halb britischer Songwriter aus der Kaiserstadt, dessen Lieder dem Acoustic Folk zugeordnet werden können. Gemeinsam mit Sängerin Anais Morel und dem Kontrabassisten Andreas Tassew wird er am Montag alte und neue Songs aus eigener Feder in einem Set präsentieren, bei dem es von leisen Balladen bis hin zu schnellen Folk-Hymnen alles geben wird, wie der Musiker sagt.

„Der Sound wird dabei vom Aachener Tonmeister Ramon Creutzer gestaltet“, sagt David Spencer, der seinen Stil so beschreibt: „Unsere Musik greift auf Konzepte zurück, die im vergangenen Jahrhundert mit großen Songwritern wie Bob Dylan, Joni Mitchell oder Jethro Tull bereits funktioniert haben – jedoch oftmals in Vergessenheit geraten sind. Wir spielen ehrliche, gefühlvolle und mehrstimmige Musik mit ungewöhnlichen Themen.“

Themen wie Familie, Geborgenheit, Naturerlebnisse, aber auch Vergänglichkeit, Rassismus oder die Besiedlung des Mars werden in den Songs erörtert. Die neuen Songs spiegelten außerdem eine neue Gefühlslage wider, verrät David Spencer. „Inspiriert von einer langen Reise durch Asien und danach den dunklen Aachener Wintermonaten, gibt es unbeschwerte Lagerfeuersongs sowie düstere Vergangenheits- und Zukunftsvisionen.“

Breites Klangerlebnis

Neben den berührenden Texten spielt natürlich auch der Sound eine zentrale Rolle. Das Trio achtet dabei sehr darauf, dass trotz kleiner Besetzung ein möglichst breites Klangerlebnis entsteht. „Das Besondere am Trio ist, dass das Zusammenspiel der Stimmen eine sehr besondere, persönliche Note hat. Wir hören einander zu, gehen aufeinander ein und haben Spaß mit dem Publikum“, erklärt der Musiker.

Das darf sich außerdem darauf freuen, dass Bassist Andreas Tassew auf seinem brandneuen, in England gefertigten E-Kontrabass, den er „Phil“ nennt, spielen wird.

Das Trio selbst freut sich sehr auf seinen Auftritt im Domkeller. „Der Domkeller als Aachener Kultkneipe gehört zu den Traum-Locations für mich als geborener Öcher“, sagt David Spencer. Obwohl es oft laut und eng sei, sei es „ein Ort mit viel Herz und ein Garant für einen tollen Abend“. Und an so einen Ort passen Lieder mit viel Herz für einen tollen Abend.

Wer es selbst erleben möchte, sollte um spätestens 20 Uhr im Domkeller sein. Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber willkommen.

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