Dachstuhlbrand hält Einsatzkräfte in Atem

Von: gei
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Gegen sechs Uhr früh stand am Samstagmorgen ein Dachstuhl eines Wohnhauses an der Jülicher Straße in Flammen. Erst am Abend konnte die Feuerwehr wieder abrücken. Foto: Ralf Roeger
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In schweren Containern musste der Brandschutt aus dem Dachgeschoss abtransportiert werden.

Aachen. Zwei Brände haben am Samstagmorgen die Feuerwehr in Aachen in Atem gehalten. In der Jülicher Straße brannte der Dachstuhl eines Wohnhauses, in der Zeppelinstraße eine Abgassauganlage auf einem Firmengelände. Verletzt wurde bei den Bränden nach Angaben der Feuerwehr niemand, es kam jedoch zu Verkehrsbehinderungen.

Um 6.16 Uhr ist in der Leitstelle der Alarm über den Brand eines Dachstuhls an der Jülicher Straße in Höhe von Zentis eingegangen. Die Feuerwehr rückte mit gut 50 Einsatzkräften aus, um das Feuer in Angriff zu nehmen. Beim Eintreffen der Löschkräfte brannte der Dachstuhl eines viergeschossigen Wohnhauses bereits in voller Ausdehnung. Mit Hubrettungsbühnen arbeiteten sich die Feuerwehrkräfte auf Dachhöhe vor, durch den Einsatz von zwei Wenderohren konnte ein Übergreifen auf die Nachbargebäude verhindert werden. Zwei Trupps unter Atemschutz führten zeitgleich im Innenangriff die Brandbekämpfung fort.

Das Ablöschen des Dachstuhls erwies sich nach Angaben der Feuerwehr als sehr zeitaufwändig. Unter anderem mussten erhebliche Mengen Brandschutt entsorgt werden, für den auch Container angefordert und aufgestellt werden mussten. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich bis in die Abendstunden hin. Für die Dauer der Löscharbeiten wurde der Brandschutz im Stadtgebiet durch zwei zusätzliche Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr sichergestellt.

Zur Ursache des Feuers konnten Polizei und Feuerwehr zunächst noch keine Angaben machen. Die Jülicher Straße musste vorübergehend in beiden Fahrtrichtungen vollgesperrt werden, teilte ein Polizeisprecher mit.

Gegen 7 Uhr wurde die Feuerwehr zudem zu einem Brand auf dem Firmengelände von Hutchinson an der Zeppelinstraße gerufen. Dort brannte aus ebenfalls noch ungeklärter Ursache erneut eine Abgassauganlage. In der Vergangenheit hat es bereits mehrfach auf dem Werksgelände gebrannt. Die Feuerwehr konnte den Einsatz gegen 8 Uhr beenden, verletzt wurde niemand.

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