Aachen - Couven-Museum: Kammermusik zum Kaffee

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Couven-Museum: Kammermusik zum Kaffee

Von: Marcus Erberich
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Aachen. Der historische Festsaal im Couven-Museum ist schon ein echter Hingucker: Durch hölzerne Flügeltüren betritt man den Saal, an den Wänden hängen großformatige Leinwandgemälde aus dem 18. Jahrhunderts, auf denen idyllische Landschaften und Szenen des leichten Lebens zu sehen sind.

Hinter den Fenstern liegt der Hühnermarkt, der damals wie heute das mittelalterliche Aachen repräsentiert. Was böte sich in einem solchen Ambiente mehr an, als Kammermusik-Konzerte?

Auch im Jahr 2012 hat das Couven-Museum deshalb - in Zusammenarbeit mit dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen - einige Konzerte vorgesehen. Finanzielle Unterstützung kommt zum Teil von der Stawag, die sich „als Ur-Aachener Unternehmen verpflichtet sieht, das kulturelle Leben in der Stadt zu unterstützen”, so Kirsten Haacke, Sponsoring-Managerin des kommunalen Energieversorgers: „Hierbei legen wir besonderen Wert auf qualitativ anspruchsvolle Veranstaltungsformate.”

Mit dabei ist wieder die erfolgreiche Kammerkonzertreihe „Vier im Couven” mit dem „Chapelle Quartett”, einem „echten Aachener Streichquartett”, wie der Musiker Martin Hoffmann sich und seine Kollegen bezeichnet. Am 4. März und am 17. Juni - beide Tage sind Sonntage - spielen sie jeweils ab 16 Uhr Werke von Bach, Haydn, Mozart, Smetana bis hin zu Tschaikowski.

Unter dem Motto „Morgens im Couven” lädt das „arcadie quartett” am Sonntag, 22. April, um 11 Uhr zu einer beschwingten sonntäglichen Kaffeestunde ein. Die vier Flötisten spielen unter anderem Werke von Rossini, Albeniz, Waldteufel und Berthomieu auf insgesamt zwölf Instrumenten. Gemäß des Satzes „Ei, wie schmeckt der Coffee süße” aus Johann Sebastian Bachs Kaffeekantate, wird außerdem die Erfolgsgeschichte des Kaffees beleuchtet. Wie auch bei „Vier im Couven” gibt es dazu „ein Tässchen Kaffee”, wie es sich in Aachen nun mal so gehört, und feines Gebäck.

Keinen Kaffee, dafür aber herausragende Musik, gibt es beim „Cellofest am Sonntagmorgen” am 24. Juni um 12 Uhr. Meistercellisten der Violoncelloklasse von Professor Hans-Christian Schweiker der Musikhochschule Aachen/Köln spielen Werke vom Barock bis heute - und verzichten dabei auf eine Gage. Für die Studierenden ist das schmuckvolle Couven-Museum eine gute Plattform, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren, das Publikum muss dafür lediglich den Museumseintritt bezahlen, um sich von der Qualität der Musiker selbst zu überzeugen. Die Musikhochschule kooperiert seit 2010 mit dem Couven-Museum.

Tickets für „Vier im Couven” und „Morgens im Couven” gibt es unter anderem im Ticketshop unserer Zeitung in der Mayerschen Buchhandlung, Buchkremerstraße. Weitere Informationen gibt es beim Kulturbetrieb der Stadt Aachen unter Tel. 0241/432 49 20.
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