Aachen - CDU sieht voller Zuversicht nach vorn

CDU sieht voller Zuversicht nach vorn

Von: Martina Stöhr
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Start in ein historisches (Wahl-)Jahr: Neujahrsempfang der Aachener CDU mit (von links) Rudolf Henke, Marcel Philipp, Sabine Verheyen, Herbert Weißkirchen, Armin Laschet und Helmut Etschenberg. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Optimismus und Zuversicht strahlten CDU und Mittelstandsvereinigung während ihres Neujahrsempfangs im „Franz” an der Franzstraße aus. Zwar gebe die Finanzkrise Anlass, sorgenvoll in die Zukunft zu blicken, doch letztendlich müsse sie als Herausforderung verstanden werden, wurde betont.

„Kapitalismus und Sozialismus sind gescheitert”, erklärte Herbert Weißkirchen als Kreisvorsitzender der Mittelstandsvereinigung und hielt ein Plädoyer für die soziale Marktwirtschaft; NRW-Familienminister Armin Laschet sieht in Steuerentlastungen ein geeignetes Mittel, um die Zeit der Krise wirksam zu überbrücken.

60 Jahre Grundgesetz

2009 sieht er als historisches Jahr: 60 Jahre Grundgesetz im Mai, 20 Jahre Mauerfall im November, Wahlen in Hessen, zum Europaparlament und nicht zuletzt die Bundestagswahlen nannte er neben der anstehenden Wahl des neuen Oberbürgermeisters in Aachen als einige der herausragenden Ereignisse im neuen Jahr. Die CDU sei personell gut gerüstet und könne zuversichtlich in die Zukunft schauen.

OB-Kandidat Marcel Philipp wünschte den Parteimitgliedern vor allem Zufriedenheit und Gesundheit. „Wir stehen als CDU für Wirtschaft, Bildung und soziale Sicherheit”, unterstrich er weiter. Gerade in die Bildung müsse in Zukunft verstärkt investiert werden. Der Kommunalwahlkampf werde reichlich Gelegenheit bieten, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Getreu dem Motto: „Man kann über alles reden, nur nicht über fünf Minuten”, bemühte er sich, seinen Wortbeitrag nicht allzu lang werden zu lassen.

„Mit einem solchen Spitzenkandidaten können wir nur gewinnen”, lobte Helmut Etschenberg, Kandidat für das Amt des Städteregionsrates. Er sieht in der geplanten Städteregion eine riesige Chance, um Kräfte zu bündeln und besser einzusetzen.

Als Aachener CDU-Frau für Europa freut sich Bürgermeisterin Sabine Verheyen auf ein Jahr „voller Herausforderungen”. Ein geeintes Europa sei der Garant für ein friedliches Zusammenleben, sagte sie. Der Beginn eines neuen Jahres sei auch immer ein Moment, um innezuhalten und sich zu fragen, „wo man steht und wohin man will”.

Der Landtagsabgeordnete Rudolf Henke ließ keinen Zweifel daran, wohin er will: in den Bundestag. Auch er versteht 2009 als ein ganz besonderes Jahr und will sich seinen Optimismus trotz Finanzkrise nicht nehmen lassen. Er forderte mehr Wertschätzung für die Arbeit der Menschen und mehr Achtung für die Schwachen der Gesellschaft. Im Gesundheitswesen wünscht er sich mehr Praxisnähe bei den politischen Entscheidungen.

Gut besucht

Die CDU nutzte den gut besuchten Neujahrsempfang, um ihre Jubilare für langjährige Mitgliedschaft zu ehren. An vorderster Stelle Hein Engelhardt, Leo Frings und Norbert Schirmer - sie sind der CDU vor 60 Jahren beigetreten und damit nun die ersten, denen die eigens entworfene weiße Ehrennadel mit Brillanten angeheftet wurde. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Leo Baumgärtner, Barbara Goldscheidt, Andreas Görtz, Erich Groteclaes und Mathias Rixgens ausgezeichnet.
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