Aachen - Caritas bündelt vier Dienste unter einem Dach

Caritas bündelt vier Dienste unter einem Dach

Von: Martina Stöhr
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Der Segen durch Pfarrer Andreas Mauritz (links) und ein neues Kreuz von Caritas-Geschäftsführer Bernhard Verholen dienen als Startsignal für die neuen Räume der Caritas in der Monheimsallee. Foto: Ralf Roeger

Aachen. „Jeder Mensch braucht ein Zuhause.“ Das ist der aktuelle Leitsatz der Caritas bundesweit. In Aachen hat die Wohlfahrtsorganisation der katholischen Kirche nun selbst einen neuen Standort, an dem vier Dienste unter einem Dach vereint sind.

„Gib denen, die hier arbeiten, ein offenes Herz“, bat Pfarrer Andreas Mauritz, als er die neuen Räume segnete. Auf zwei Etagen mit insgesamt 450 Quadratmetern gibt es nun ausreichend Platz für die Fachberatungsstelle für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten in Kooperation mit der Wabe und für die Dienststellen Betreutes Wohnen, Hausnotruf und in Kooperation mit der Diakonie den Feuervogel.

Gerade das Thema Wohnen nimmt bei der Caritas laut Geschäftsführer Bernhard Verholen einen großen Stellenwert ein. Und so helfen seine Mitarbeiter Menschen, die aus dem Tritt gekommen sind, beim Beschaffen einer neuen Wohnung und der Erledigung der Formalitäten, die damit verbunden sind. Der Hausnotruf ist ein wichtiges Element, um älteren Menschen den Verbleib in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Und auch wer – aus welchen Gründen auch immer – nicht in der Lage ist, alleine zu wohnen, findet Hilfe bei der Caritas. Laut Pfarrer Mauritz sind es die Mitarbeiter und ihre Art, mit den Menschen umzugehen, die die Dienste erst zu dem gemacht haben, was sie heute sind.

In der Monheimsallee 71 haben die vier Dienste nun ein Domizil gefunden, in dem sich laut Mauritz auch die Besucher wohlfühlen werden. Die Räume sind hell und freundlich gestaltet, und im Eingangsbereich haben Verholen und Pfarrer Mauritz ein Kreuz aufgehängt, dessen Farben genau zu dem vorherrschenden Blau passen.

Auf der ersten Etage findet sich die Zufluchtsstätte für Kinder suchtkranker Eltern. Die „Feuervögelchen“, so wie sie von den Mitarbeitern liebevoll genannt werden, sollen hier einen Ort finden, an dem sie sich zu Hause fühlen. Leicht war der Umzug für sie nicht, sagt ein Mitarbeiter, aber inzwischen fühlen sie sich sehr wohl in der neuen Umgebung.

Gemeinsam mit den zahlreichen Gästen feierte die Caritas die Einsegnung der neuen Räume und ließ die Gäste einen Blick in Büros und Besprechungsräume werfen. Zum Teil haben die Dienste hier bereits ihre Arbeit aufgenommen. Nun aber fiel mit der Einsegnung durch Pfarrer Mauritz gleichsam der offizielle Startsignal. Das Gute dabei: Die Mitarbeiter der verschiedenen Hilfsangebote können sich jetzt bequem austauschen.

 

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