Aachen - Campus im Vergleich: Blick nach Ulm und Karlsruhe

Campus im Vergleich: Blick nach Ulm und Karlsruhe

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Aachen. Die bisherigen Vorträge und Diskussionen in den bisherigen vier Veranstaltungen der Reihe „Campus im Vergleich” haben schon einen tiefen Einblick in die ambitionierten Entwicklungen anderer Universitätsstädte gegeben. In der fünften Runde rücken nun am Montag, 23. April, Ulm und Karlsruhe in den Fokus.

Immer ging es um die zentralen Fragen von Mischnutzungen zur Belebung der Campusareale wie der Schaffung hochwertiger öffentlicher Räume. Während Hamburg als Stadtstaat konsequent versucht die Universitätsentwicklungen mit dem städtischen Organismus zu verzahnen steht in München der Konflikt mit der Landesregierung auf der Tagesordnung, neue monostrukturierte Universitätsareale, etwa in Garching, etwa 20 Kilometer außerhalb und zu Lasten Münchens zu realisieren. Studenten sprechen dort von „Garchosibirsk”.

In den alten Universitätsstädten Göttingen und Heidelberg beeindrucken die ambitionierten Qualitätsziele in der Gestaltung von Planungs- und Informationsprozessen zur Integration und Mischung neuer Universitätsareale wie auf ehemaligen Bahnflächen und bei Architektur in Verbindung mit Energieeffizienz.

Planung von Wissensquartieren

Wettbewerbe sind immer wieder das belebende und qualifizierende Element, wie auch auf der letzten Veranstaltung am 12. März mit Frankfurt und Delft bestätigt wurde. Auf der fünften Veranstaltung am 23. April berichtet Alexander Wetzig, Bürgermeister der Stadt Ulm und verantwortlich für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt über die Durchsetzung eines ambitionierten baukulturellen Qualitätsprofils für die Universität, das er maßgeblich gesteuert hat.

Prof. Kerstin Gothe vom Institut Entwerfen von Stadt und Landschaft vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird den Blick auf die Anforderungen und Erwartungen von Studierenden an ihre Lernorte werfen und wie sich daraus ihr Alltag zwischen Hochschule und Zuhause, zwischen Arbeit und Freizeit gestaltet. Der Beitrag stellt zentrale Ergebnisse vor und geht auf die Konsequenzen ein, die sich daraus für die räumliche Planung von Wissensquartieren ergeben.

Und wie sehen das die Verantwortlichen der Hochschule und Studenten in Aachen? An der Podiumsdiskussion werden deshalb neben den Gästen teilnehmen: Frau Gabriele Golubowitsch, Leitende Baudirektorin der RWTH Aachen, Bela Brenger, ASTA-Vorsitzender der RWTH Aachen, Anna Gäckle, Masterabsolventin, Fakultät für Architektur, RWTH Aachen. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Rolf Westerheide vom Lehrstuhl für Städtebau und Landesplanung der RWTH Aachen.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im 6. Stock des Super C am Templergraben.
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