Bus schleift Radfahrer einige Meter mit

Von: Georg Dünnwald
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Aachen. „Wir bedauern den Vorfall, wollen aber keine Vorverurteilung, deshalb warten wir die Ermittlungsergebnisse der Polizei ab, bevor wir Konsequenzen ziehen”, sagt Aseag-Sprecherin Corinna Bürgerhausen.

Am frühen Montagmorgen, kurz nach 5 Uhr, wollte am Adalbertsteinweg ein 43-jähriger Radfahrer den Bus eines Aseag-Vertragsunternernehmens mit seinem Zweirad besteigen. Das aber untersagte der 64-jährige Chauffeur. „Erst ab 19 Uhr bis Dienstschluss dürfen Räder montags bis freitags mitgenommen werden, samstags ab 15 Uhr, sonn- und feiertags ganztägig”, erläutert die Aseag-Sprecherin.

Verletzungen am Arm

Nach der Abfuhr zeigte der 43-Jährige dem Busfahrer durch die geöffnete Tür seinen Schwerbehindertenausweis, daraufhin habe der Fahrer jedoch die Türe geschlossen, sei angefahren und habe den Behinderten einige Meter mitgeschleift. Dieser soll dabei Verletzungen am Arm erlitten haben. Die herbeigerufene Polizei vermutete Fahrerflucht und requirierte den Führerschein des Chauffeurs. „Wir kennen den Fahrer als sehr besonnen, auch der Subunternehmer aus dem Nordkreis ist uns als sehr seriös bekannt”, betont Bürgerhausen. Wenn sich die Angaben des Geschädigten aber bewahrheiteten, werde die Aseag Konsequenzen ziehen.

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