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Burtscheid: Mehr Pepp in kleinen Schritten

Von: Martina Stöhr
Letzte Aktualisierung:
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Die Fußgängerzone hat ihren Charme eingebüßt: Das finden die Politiker von CDU und Grünen. Ihr Fazit: „Es muss sofort etwas Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Akuten Handlungsbedarf sehen CDU und Grüne in Burtscheid: Seit Jahren sei dort städtebaulich nichts mehr gemacht worden, meinen Maike Schlick, planungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, und Tina Hörmann, wohnungspolitische Sprecherin der Grünen.

Das soll sich nun ändern: 50.000 Euro stehen bis 2013 nun - nach Einrichtung einer neuen Haushaltsstelle - jährlich für Reparaturmaßnahmen und Verbesserungen zur Verfügung. Burtscheider Markt, Kapellenstraße und Kapellenplatz sollen davon profitieren. Am Burtscheider Markt sollen die defekten Bodenplatten erneuert werden. Da es die roten Platten inzwischen aber nicht mehr gebe, werde man sich um einen geeigneten Ersatz bemühen müssen, damit ein einheitliches Bild erreicht werde, erklärt Tina Hörmann.

Überhaupt soll das Gesamtbild runder werden. Laut Maike Schlick haben die Bänke und Bepflanzungen in der Fußgängerzone ihren Charme längst eingebüßt. Anstelle der grünen Begrenzungen aus Eisen, die die Bäume schützen sollen, wünscht sie sich Konstruktionen aus Holz, die auch gleichzeitig als Sitzbänke genutzt werden können. Auch die Einfassungen der Blumenbeete müssten neu gemacht werden, meinen CDU und Grüne.

Blumen pflanzen

Mit solchen kleinen Schritten wolle man Burtscheid zumindest ein wenig aufpeppen. „Viel können wir mit 50.000 Euro pro Jahr zwar nicht erreichen”, meint Tina Hörmann, aber „einzelne Maßnahmen können doch zur Verschönerung beitragen”. Am Kapellenplatz etwa könnte man die Büsche zurückschneiden und auslichten und die Blumenbeete neu bepflanzen. Und neue Sitzbänke wären auch nicht schlecht, meinen CDU und Grüne. Mit solchen kleinen Maßnahmen wollen sie für ein Mindestmaß an Verbesserungen sorgen. In einem noch zu erstellenden Rahmenplan soll schließlich auch ein Gesamtkonzept für den Bereich Kurpark bis Ferberpark erstellt werden.

Doch Aachen könne erst 2014 mit neuen Städtebaufördermitteln rechnen, und so lange wollen CDU und Grüne nicht warten. „Es muss sofort etwas geschehen”, meinen Tina Hörmann und Maike Schlick. Schließlich seien die gesprungenen Bodenplatten am Burtscheider Markt inzwischen auch eine Gefahr vor allem für ältere Leute.

Derzeit reißt die Stawag dort zudem die Straße auf, um neue Hausanschlüsse zu legen. Die bislang nur notdürftig gepflasterten Stellen sollen auch wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden. Außerdem ist der Thermalwasser-Trinkbrunnen am Burtscheider Markt inzwischen saniert worden und sprudelt wieder.

Archäologische Funde

Und falls weitere archäologische Funde auftauchen, die es wert sind, ausgestellt zu werden, so soll auch das geschehen. Derzeit begnügen sich CDU und Grüne aber mit den dringlichsten Sofortmaßnahmen, um die Bereiche Burtscheider Markt, Fußgängerzone und Kapellenmarkt zumindest ein wenig ansprechender und einladender zu gestalten.
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