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Buntes Spektakel am Aachener Himmel

Von: Nele Pasch
Letzte Aktualisierung:
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Jede Menge Feuerwerk lassen zum Jahreswechsel den Himmel über Aachen wie hier vor dem Rathaus auf dem Markt in bunten Farben erstrahlen. Die Aachener zog es am Silvestertag wieder zu Tausenden auf die Straßen, um das neue Jahr zu begrüßen.

Aachen. Es ist die gleiche Prozedur wie in jedem Jahr: Kurz vor Mitternacht am Silvestertag füllen sich die Aachener Straßen - so auch am vergangenen Freitag. Die Stimmung ist ausgelassen, als das Jahr 2010 seinem Ende entgegen geht.

Traurig ist kaum einer, viele blicken dem neuen Jahr mit Zuversicht und guten Vorsätzen entgegen. Sebastian Koch ist einer von ihnen. Er hat sich fest vorgenommen, seinen Lebensstil zu verbessern. Andere wiederum gehen die Sache etwas vorsichtiger an.

Sie hoffen auf Überraschungen, auf finanzielle Unabhängigkeit oder auf den Abschluss ihres Studiums im neuen Jahr. Nicht alle aber lassen sich von der Silvesterstimmung mitreißen. Für Lilly Buttermann ist der 31. Dezember ein Tag wie jeder andere auch: „Ich finde, dass oft zu hohe Erwartungen gestellt werden.”

Übersicht vom Lousberg aus

Doch egal, welche Vorsätze sich die Aachener genommen haben, das große Feuerwerk lassen sich die wenigsten entgehen. Je näher der Zeiger Richtung Mitternacht tickt, desto voller wird es auf dem Platz vor dem Spielkasino an der Monheimsallee.

Dort wird jedes Jahr um 00.05 Uhr ein offizielles Feuerwerk gezündet - das größte in ganz Aachen. Zehn Minuten lassen die Raketen der professionellen Feuerwerker den Himmel in den buntesten Farben erstrahlen. Um das farbenfrohe Spektakel von oben her betrachten zu können, zieht es viele auch auf den Lousberg. Dort ist jedoch Geduld geboten, die Aussichtsplätze sind heiß begehrt. Wer ein bisschen weniger Gedränge bevorzugt, findet auf der Eisenbahnüberführung an der Turmstraße Platz.

Doch so unterschiedlich die Schauplätze auch waren, laut geknallt hat es überall. So bleiben auch die Knotenpunkte auf dem Markt und die Pontstraße nicht leer. Berge von zerfetztem Böllerpapier und gezündeten Raketen zeugen von einem stimmungsvollen Jahreswechsel. „Die Stimmung war ausgelassen, aber kontrolliert”, erzählt Andreas Scholl, der den Jahreswechsel vor dem Rathaus erlebt. „Es gab kein aggressives Geballere auf dem Markt”, erzählt er.

Vincent Jabs hat die Atmospäre sogar „wie an einem normal besuchten Freitagabend” empfunden. Dementsprechend ist um kurz vor 1 Uhr auch nicht mehr viel los im oberen Teil der Pontstraße. Die meisten sind inzwischen von den Straßen in die Kneipen, Clubs und Diskos gezogen, um dort weiterzufeiern - bis in die frühen Morgenstunden. Die gleiche Prozedur wie in jedem Jahr eben.
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