Bundespolizei warnt vor leichtsinniger Abkürzung über Gleise

Von: red/pol
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Aachen. In der Nacht zum Sonntag bezahlten zwei alkoholisierte Männer ihre Abkürzung über die Gleise fast mit dem Leben.

Sie wollten am Haltepunkt Eilendorf die gerade einfahrende Regionalbahn nach Aachen noch erreichen und rannten über die Gleise. Dabei gefährdeten sie nicht nur sich, sondern auch mehrere Insassen der einfahrenden Regionalbahn.

Als der Zugführer die Männer im Lichtfeld seines Zuges erblickte, leitete er sofort eine Schnellbremsung ein und kam vor ihnen zum Stehen. Zum Glück wurde dabei niemand verletzt.

Die Männer stiegen dann in den Zug nach Aachen, wo sie bereits von Beamten der Bundespolizei in Empfang genommen wurden. Ein Atemalkoholtest ergab bei beiden Männern Werte von 0,84 beziehungsweise 1,44 Promille. Beide müssen nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Gegen die 22- und 23-jährigen Männer wurden Strafanzeigen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und unerlaubten Überschreitens der Bahngleise gestellt.

Die Bundespolizei warnt ausdrücklich vor tödlichem Leichtsinn! Aufgrund der schnell fahrenden Züge ist der Gleisbereich zu meiden! Der Bremsweg eines Zuges bei 100 km/h beträgt bis zu 1000 Meter. Gleise dürfen nur an den hierfür bestimmten Stellen überquert werden, beispielsweise an Über-/Unterführungen. Auch die Sogwirkung vorbeifahrender Züge darf nicht unterschätzt werden, deswegen immer genug Abstand zur Bahnsteigkante halten.

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