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Bundespolizei verhaftet gesuchten Libyer

Von: red/pol
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Am späten Montagnachmittag gegen 18.45 Uhr überprüfte eine Streife der Bundespolizei ein aus Belgien über die Autobahn 44 eingereistes Mietfahrzeug. Als Mitfahrer wurde ein 44-jähriger Libyer festgestellt, der sich nicht ausweisen konnte. Nach der Auswertung seiner Fingerabdrücke ergab sich, dass dies nicht sein einziges Vergehen war.

Der 44-Jährige war zur Festnahme ausgeschrieben. Im Oktober 2012 war durch der Libyer das Amtsgericht Günzburg zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu 50 Euro, gleich 4500 Euro, wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetzes rechtskräftig verurteilt worden.

Da der in England lebende Libyer die Strafe nicht gezahlt hatte, wurde er durch die Staatsanwaltschaft Memmingen mit Haftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben. Auch bei seiner Festnahme durch die Bundespolizei konnte er die geforderte Geldstrafe nicht bezahlen und wurde in die Justizvollzugsanstalt Aachen eingeliefert.

Außerdem erwartet den Libyer ein weiteres Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise, da er erneut ohne den erforderlichen Pass, die erforderliche Aufenthaltserlaubnis und trotz Einreisesperre nach Deutschland eingereist ist.

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