Aachen - Bundespolizei legt mehreren Schleusern das Handwerk

Bundespolizei legt mehreren Schleusern das Handwerk

Von: red/pol
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die Beamten der Aachener Bundespolizei konnten erneut gleich zwei Schleusern das Handwerk legen können.

Ein 31-jähriger Tunesier, der über den ehemaligen Grenzübergang Aachen-Lichtenbusch aus Belgien nach Deutschland eingereist war, hatte in seinem Fahrzeug einen Nordafrikaner und einen Palästinenser versteckt. Die beiden verfügten über keine Ausweispapiere.

Eine der beiden geschleusten Personen ist bereits mehrmals wegen ausländerechtlicher Verstöße in Belgien aufgefallen. Auch in Norddeutschtland hat er sich bereits bei der Polizei einen Namen gemacht. Der Geschleuste war gar wegen ausländerrechtlicher Verstöße zur Festnahme ausgeschrieben. Außerdem war ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung bei der Staatsanwaltschaft Kiel anhängig.

Weiterführende Ermittlungen ergaben, dass er erstmals in Norwegen einen Asylantrag gestellt hatte. Nach Beschluss des Amtsgerichtes Aachen wurde er in Sicherungshaft genommen. Er soll nach Norwegen abgeschoben werden.

Der Fahrer und Beifahrer hatten zudem noch kleinere Mengen an Marihuana bei sich und erhielten wegen des Schleusungsversuchs und wegen des Betäubungsmittelverstoß eine Anzeige.

Für einen 19-Jährigen war am Aachener Hauptbahnhof Endstation, weil er einer anderen Person bei der unerlaubten Einreise behilflich war. Der junge Afghane mit Wohnsitz in Norwegen hatte einem Landsmann bei der Einreise geholfen.

Der Schleuser wurde vorläufig festgenommen, sein Landsmann wurde nach Stellung eines Asylantrages an eine Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet.
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