Aachen - Bürgerservice kehrt zurück

Bürgerservice kehrt zurück

Von: Gerald Eimer
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Exponierte Lage, modernes Ambi
Exponierte Lage, modernes Ambiente: Die Mitarbeiter des städtischen Bürgerservice sind ins Zentrum zurückgekehrt. Ab sofort können die Aachener ihre Behördengänge in den Räumen an der Papst-Johannes-Paul-II.-Straße erledigen. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Die Zeit der Provisorien ist für den städtischen Bürgerservice endgültig vorbei. Von ihrem Ausweichquartier an der Wespien­straße sind die Verwaltungs-Alleskönner in dieser Woche in Richtung Katschhof zurückgekehrt.

Zu erreichen sind sie dort ab sofort an der Papst-Johannes-Paul-II.-Straße, der ehemaligen Rückfront des Katschhof-Verwaltungsbaus.

Nie war der Bürgerservice mehr auf der Höhe der Zeit als jetzt: Hinter einer großen Glasfront tut sich ein moderner und barrierefrei eingerichteter Büroraum mit fünf Arbeitsplätzen auf. Vom Ausweisantrag bis zur Zweitwohnsitzanmeldung kann dort nahezu alles erledigt werden, was städtische Behörden im Programm haben.

„Das gleiche Dienstleistungsspektrum bieten wir auch am Bahnhofplatz und in den Bezirksämtern”, betont Marcell Raschke, Leiter des Bürgeramts, um die Anlaufstelle vor allzu großem Andrang zu bewahren. Aber auch er weiß: „Dieser Standort ist besonders exponiert und er hat das modernste Ambiente.”

Entsprechend zufrieden sind auch die Mitarbeiter. „Wir sind froh, wieder zurück zu sein. Das ist einfach ein guter Standort hier”, sagt Teamleiterin Karin Neisser. Schon die ersten beiden Tagen seien „richtig gut” gewesen, freut sie sich über rege Nachfrage.

Mit modernster Technik sollen lange Wartezeiten möglichst verhindert werden. Wartemarken werden an einem Terminal ausgegeben, der zugleich über Wartezeiten am Katschhof und am Bahnhofplatz informiert. In Kürze seien die Angaben auch im Internet abzurufen, sagt Raschke, der zugleich darauf hinweist, dass inzwischen auch viele Behördendinge online erledigt werden können.

Bleibt die Frage, warum der Bürgerservice an neuer Stelle nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit den Betrieb aufnehmen musste. Über die „zurückhaltende bis kontraproduktive Informationspolitik”, zeigt sich auch Michael Geber vom Personalrat „irritiert”. Der Bürgerservice sei „ein Aushängeschild unserer Verwaltung”, sagt er. Da sollte die Stadt dem Bürger auch zeigen, dass sie für ihn investiert und damit zugleich auch den Beschäftigten des Bürgerservice „Wertschätzung entgegenbringen”.

Geöffnet ist der Bürgerservice montags und mittwochs von 8 bis 18 Uhr, dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 12.30 Uhr.
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