Aachen - Bühne im Kennedypark: Die Bürger sollen mitschaufeln

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Bühne im Kennedypark: Die Bürger sollen mitschaufeln

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Aachen. Viele Bürger haben sich für sie eingesetzt, jetzt wird sie realisiert: Der Kennedypark erhält eine feste Aufführungsbühne. Und die Bürger sollen mithelfen: Beim Ausschachten der Baugrube sollen sie zur Schaufel greifen. Am 20. Juni wird OB Marcel Philipp im Rahmen eines Festes den ersten Spatenstich vornehmen.

Initiativen und Bürger vor Ort werden sich um die Organisation und die Bespielung dieser Bühne kümmern. Dazu gehören unter anderem das Josefshaus und das Spielhaus Kennedypark.

Die Kosten für das Projekt liegen innerhalb des vom Planungsausschuss genehmigten Kostenrahmens in Höhe von 146.000 Euro. Dieser Betrag wurde zunächst überschritten, konnte aber nach erneuter Ausschreibung und Nachverhandlung mit dem günstigsten Bieter reduziert werden. Die Investitionen werden zu rund 80 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen getragen.

Die Baugrube wird von engagierte Bürgern am Sonntag, 20. Juni, ab 14 Uhr ausgehoben. Wer mithelfen möchte, ist herzlich eingeladen. Die Bühne besteht aus einem rechteckigen Betonsockel und einer „vandalismussicheren” Stahlkonstruktion mit Blechverkleidung im Dachbereich, die eingefahren werden kann.

Um die Bühne im Kennedypark hatte es jahrelange Diskussionen gegeben, vorübergehend war die Anschaffung einer mobilen Bühne ins Gespräch gebracht wurden. Dies stieß jedoch auf den Unwillen der Stadtteilkonferenz Ostviertel und des Arbeitskreises Kennedypark, die sich schließlich mit ihrer Meinung, dass eine stationäre Bühne notwendig sei, durchsetzten.

Nach ihrer Vorstellung soll der Kennedypark kultureller Mittelpunkt des Ostviertels werden. Auf die 35 Quadratmeter große Bühne mit Klappdach sollen nicht nur kulturelle Ereignisse von außerhalb geholt werden, sie soll auch für eigene Projekte von Schülern und Jugendlichen, Senioren und Vereinen genutzt werden.
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