Aachen - Buchwochen im Zeichen von Abschied, Trauer und Tod

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Buchwochen im Zeichen von Abschied, Trauer und Tod

Von: Amien Idries
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Wie man angemessen mit Abschied, Trauer und Tod umgehen kann, können kleine und große Leser bei den 16. Aachener Kinder- und Jugendbuchwochen erfahren, die ganz im Zeichen dieses nur auf den ersten Blick todernsten Thema stehen.

„Kinder stellen gerne die ganz großen Fragen und sie wollen ehrliche Antworten”, so Alexandra Lüskens vom Veranstalter dem Kinder- und Jugendliteraturhaus Aachen. Dabei müsse es nicht unbedingt um einen Todesfall gehen. Auch der Abschied von der besten Freundin, die in eine andere Stadt zieht, stelle für Kinder und Eltern eine Herausforderung dar. „Literatur kann hier Hilfestellung leisten, indem sie Beispiele liefert und Kinder anspornt, ihren eigenen Trauerweg zu gehen.”

Um ein solches Kind ging es auch bei der Auftaktlesung am Dienstag in der Stadtbibliothek: Das Schlüsselkind Emma freundet sich mit dem alten Ehepaar Meume an, das im selben Haus wohnt. Schon bald verbindet die Neunjährige eine Freundschaft zu ihren Wahl-Großeltern. Als Oma Meume unvermittelt stirbt, muss Emma nicht nur mit Ihrer eigenen Trauer umgehen lernen, sondern gibt auch Opa Meume neuen Lebensmut.

Für Maggie Schneider, die Autorin von „Opa Meume und ich”, lag das Thema ihres Erstlingsromans nahe: „Ich habe mich schon als Kind sehr für ältere Menschen interessiert und finde, dass der Tod natürlich zum Kreislauf des Lebens gehört.” Unterstrichen wird die ambivalente Stimmung des Buches durch die Illustrationen von Jacky Gleich, deren Originale übrigens noch bis zum 28. November in der Stadtbibliothek ausgestellt sind. Gleich arbeitet mit vielen Brauntönen, die ihre Bilder an vergilbte Fotos erinnern lassen und so das Thema Vergänglichkeit sehr schön transportieren.

Die Kinder- und Jugendbuchwochen laufen noch bis zum 29. November. Das Programm sowie Anmeldemöglichkeiten gibt es im Internet. Die Originalbilder aus „Opa Meume und ich” von Jacky Gleich sind noch bis zum 28. November in der Stadtbibliothek zu sehen.
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