Aachen - Brander Triathlon: Drei mal Sport gegen die Zeit

Brander Triathlon: Drei mal Sport gegen die Zeit

Von: Denise Petzold
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Schnell noch den Helm auf und
Schnell noch den Helm auf und ab aufs Rad: Beim mha-Triathlon war Schnelligkeit erste Foto: Roeger

Aachen. Genau 443 Sportskanonen wurden am Sonntag nach allen Regeln der Kunst ins Schwitzen gebracht: Der „mha-Triathlon”, organisiert vom Brander Schwimmverein und gesponsert von der Katholischen Stiftung des Marienhospitals Aachen, ging dieses Jahr in seine 22. Runde.

Los gings mit Schwimmen, gefolgt von Radfahren und Laufen. Ein wenig kompliziert war das für die Organisation, da jede einzelne der 15 Startgruppen ihren Lauf in der Schwimmhalle begann, was im Gegenzug einen strikten Zeitplan bedeutete.

Die Distanzen wurden dem jeweiligen Leistungsniveau angepasst - für die Jüngsten hieß es deshalb „nur” 100 Meter Schwimmen, 2,3 Kilometer Radfahren und 400 Meter Laufen. Die Jugendlichen und Erwachsenen legten die volle Distanz hin: 500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen.

Besonders kräftezehrend zeigte sich die Strecke, als die Läufer den Brander Wall, den Lärmschutzwall an der Autobahn A4, erklimmen mussten. Denn die Steigung ist beachtlich. Doch nicht nur das Laufen brachte die Sportler an ihre Grenzen. Der Wind, der sich nicht von seiner gutmütigsten Seite zeigte, erschwerte den meisten Teilnehmern das sorglose Treten in die Pedale.

Seit elf Jahren besteht nun die Kooperation zwischen dem Marienhospital Aachen und dem Brander Schwimmverein. „Wir möchten die Vielseitigkeit der Bewegung aufzeigen und vor allem aktive, gesundheitliche Prävention fördern. Das ist uns eine Herzensangelegenheit. Da ist ein Triathlon genau das Richtige”, erklärt Mareike Feilen, Pressesprecherin des Marienhospitals Aachen. Und auch Andreas Trautmann, Koordinator des Triathlons, findet: „Der Triathlon hier ist für Jung und Alt.” Deswegen darf auch fast jeder mitmachen, solange er zwischen acht und 80 Jahren alt ist.

Die Erlöse aus den Startgeldern gehen dabei jedes Jahr an soziale Projekte und Einrichtungen, dieses Mal an die Grundschule KGS Michaelsbergstraße. Damit auch alles glatt lief, sorgten knapp 120 Helfer an der Strecke für Ordnung. Der ein oder andere der rund 300 Zuschauer musste von den Markierungen weggescheucht werden.

Die größte Gruppe in diesem Jahr gehörte zum Ritzefeld-Gymnasium in Stolberg: Elf Schüler tauschten den gemütlichen Sonntag gegen Kraulen, Radeln und Spurten. Die Teilnehmer mit der weitesten Reise kamen aus München, Mönchengladbach, Düsseldorf, Belgien und den Niederlanden.

Trotz der seltenen Schauer und des Windes sind am Ende noch alle Teilnehmer erschöpft aber zufrieden ins Ziel gekommen.

Die Gewinnerder verschiedenen Distanzen

Volksdistanz Männlich: André Pabich; Volksdistanz Weiblich: Kristina Ziemons; Jugend A Männlich: Niko Dickheuer; Jugend A Weiblich: Marie Bennenhei; Jugend B Männlich: Fabio Thielert; Jugend B Weiblich: Hannah Wieder; Junioren Männlich: Maurice Loskyll; Junioren Weiblich: Jana Backes; Schüler A Männlich: Niklas Schiffers; Schüler A Weiblich: Lea Herkens.

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