Aachen - Brand sagt Nein zur Sperrmüllreform

Brand sagt Nein zur Sperrmüllreform

Von: pla
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Aachen. Wie die Bezirksvertretungen in Laurensberg und Kornelimünster/Walheim haben sich auch die Brander gegen eine Umstellung der Sperrmüllabfuhr mit Terminvergabe ausgesprochen.

Dabei hatte Ratsfrau Iris Lürken für die CDU noch mit einem Kompromissvorschlag für einen gemeinsamen Beschluss geworben.

Demnach hätte der Stadtbetrieb garantiert, auch hinzugestellte - nicht angemeldete - Sperrmüllstücke abzufahren. Zudem hätte die Mengenbegrenzung auf drei Stücke beim Sperrmüllcontainer auf dem Recyclinghof an der Kellershaustraße entfallen sollen. Dennoch stellten sich die Brander Bezirksvertreter von SPD, Grünen und FDP quer. Sie lehnen den Wunsch des Stadtbetriebs ab, das in der Innenstadt praktizierte Abfuhrsystem mit Terminvergabe auch auf die Außenbezirke zu übertragen. Zu restriktiv, zu viel Kontrolle, wenig flexibel und wirkungslos auch gegen die ungeliebten „Müllplünderer”, lauteten die Argumente.

Da konnte auch ein eindringlicher Appell von Bezirksamtsleiterin Marianne Krott für das neue System nichts retten. Gegen die Stimmen der CDU wurde deren Kompromissvorschlag zurückgewiesen, anschließend folgte ein Nein zur Vorlage des Stadtbetriebs bei Enthaltung auf Seiten der CDU. Bislang haben lediglich die Haarener und Eilendorfer einer Umstellung zugestimmt, von der sich der Stadtbetrieb ein effektiveres und preiswerteres Abfuhrsystem verspricht. Über die Umstellung auf ein stadtweit einheitliches Abfuhrsystem entscheidet der Rat im Oktober.

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