Brände in Aachen: Unbekannte zünden erneut Kinderwagen an

Von: red/pol
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Kellerbrand in der Stettiner Straße: Wieder brannte ein Kinderwagen in diesem Haus. Foto: Ralf Roeger
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Kellerbrand in der Stettiner Straße: Wieder brannte ein Kinderwagen in diesem Haus. Foto: Ralf Roeger
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Kellerbrand in der Stettiner Straße: Wieder brannte ein Kinderwagen in diesem Haus. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Einen Tag mit hoher Einsatzdichte bescherten gleich mehrere Notrufe der Feuerwehr in Aachen am vergangenen Samstagabend. So wurde in einem Haus in der Stettiner Straße erneut ein Kinderwagen von unbekannten Tätern angezündet.

Um 20.50 Uhr die erste Meldung: starke Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus in der Stettiner Straße. Kurz darauf konnten sich Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr aus Mitte davon selbst überzeugen – vom starken Rauch und der Ursache, einem Feuer im Keller des Hauses. Ein Trupp machte sich unter Atemschutz auf den Weg, den Brand zu löschen.

Durch Überdruckbelüftung wurde das Haus anschließend vom Rauch befreit. Die vom Feuer beschädigte Hausinstallation im betroffenen Keller wurde durch die Stawag überprüft und teilweise stromlos geschaltet. Verletzt wurde niemand. Für die Wehr endete der Einsatz, an dem insgesamt 33 Kräfte beteiligt waren, gegen 23 Uhr.

Nun wird sich die Polizei mit dem Brand beschäftigen. Offenbar hat im Kellerabgang ein Kinderwagen gebrannt – schon wieder. Unbekannte hatten vor zwei Monaten, am 15. Juli, im selben Haus bereits einen Kinderwagen angezündet. Auch in diesem Fall geht die Polizei davon aus, dass der Kinderwagen vorsätzlich in Brand gesteckt wurde. Ob es zwischen den Taten einen Zusammenhang gibt, ist noch nicht bekannt. Die Kripo wurde eingeschaltet.

Parallel zum ersten Einsatz wurden die Retter um 21.40 Uhr zu einem Rauchmelder gerufen, der in der Moltkestraße Alarm geschlagen hatte. Diesmal rückten der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Haaren und der Löschzug Nord der Berufsfeuerwehr aus, die der Situation aber schnell den Schrecken nehmen konnten: es handelte sich um angebranntes Essen in einem Kochtopf. Nachdem der Rauch abgezogen war, schlossen die Einsatzkräfte sich an.

Ernster wurde es dann wenig später: Um 23.25 Uhr meldete ein Anrufer in der städteregionalen Leitstelle einen Zimmerbrand in einem Einfamilienhaus in Butzweide in Richterich. Die eintreffenden Kräfte stießen auf ein fortgeschrittenes Feuer in der Küche des Einfamilienhauses. Ein Trupp mit Atemschutzgeräten wurde zur Brandbekämpfung eingesetzt. Als das Feuer gelöscht war, wurde das Wohnhaus auch in diesem Fall mittels Überdruckbelüftung vom Rauch befreit. Das Ausbreiten des Brandes auf benachbarte Häuser konnte die Feuerwehr verhindern.

Bewohnbar ist das Haus jedoch nicht mehr. Die Bewohnerin hatte sich im letzten Moment selber retten können, musste jedoch wegen einer Verbrennungsverletzung ins Krankenhaus gebracht werden. Wieder ermittelt die Polizei wegen der Brandursache. Gegen 1.30 Uhr war der Einsatz für 41 Kräfte beendet.

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