Aachen - Böse Bescherung: Tote Fische treiben im Weiher

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Böse Bescherung: Tote Fische treiben im Weiher

Von: Holger Richter
Letzte Aktualisierung:
Nachdem ein Anwohner in dem We
Nachdem ein Anwohner in dem Weiher an Schloss Schönau tote Fische entdeckt hatte, hat die Feuerwehr durch das Hineinspritzen frischen Wassers dem vermuteten Sauerstoffmangel in dem Gewässer entgegengewirkt. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Die letztendliche Bestätigung steht noch aus, aber Stadt und Feuerwehr gehen davon aus, dass es ein Mangel an Sauerstoff war, der am Wochenende eine Handvoll Fische im Weiher rund um das Schloss Schönau in Richterich hat verenden lassen.

Ein Anwohner hatte am Montagmorgen die toten Tiere an der Wasseroberfläche treiben sehen und die Feuerwehr benachrichtigt. Die traf mit zwei Einsatzfahrzeugen um 7.30 Uhr ein und entdeckte die böse Bescherung.

„Wir haben eine Wasserprobe entnommen und einen PH-Wert von 7 festgestellt”, berichtete Einsatzleiter Norbert Brewer den „Nachrichten”. Dieser neutrale Wert habe den Wehrleuten verraten, dass das Wasser nicht verseucht gewesen ist. Daher geht auch Brewer von akutem Sauerstoffmangel in dem Gewässer aus, dem seine Leute sogleich durch das Hineispritzen frischen Wassers entgegengewirkt haben. Gleichzeitig wurden die toten Fische geborgen und die Stadt verständigt.

Die entsandte nach Auskunft von Stadtpressesprecher Hans Poth einen Mitarbeiter des Umweltamts nach Richterich. Auch er gehe davon aus, „dass aufgrund des ausbleibenden Regens der Sauerstoffgehalt in dem Weiher zu niedrig geworden ist, sodass einige wenige Fische verendet sind”. Er habe dann ebenfalls eine Wasserprobe entnommen, deren Untersuchung allerdings noch andauert, teilte Poth mit. Ebenso sei die bei der Städteregion ansässige Fischereibehörde von dem Vorfall informiert worden.

Der Stadtsprecher bestätigte auf Nachfrage, dass bis vor zwei Jahren eine Pumpe in dem Gewässer für mehr Sauerstoff hätte sorgen sollen. Auf Betreiben der Fischereibehörde sei diese aber seinerzeit entfernt worden. Stattdessen habe man damals den Weiher entschlammt.

Ob nach dem neuen Vorfall nun wieder über eine Pumpe oder ähnliches nachgedacht werde, darüber wollte Hans Poth am Montag nicht spekulieren. „Wir warten zunächst die Untersuchung der Wasserprobe ab.”
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