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Beverstraße: Baubeginn wohl erst im nächsten Jahr

Von: gei
Letzte Aktualisierung:
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Schwieriger als gedacht erweist sich die geplante Bebauung an der Beverstraße. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Schwieriger als gedacht erweist sich die geplante Bebauung an der Beverstraße. Mehr als drei Jahre nach dem Abbruch des alten Finanzamts liegt das gut 12.000 Quadratmeter große Areal im Grenzgebiet zwischen Frankenberger Viertel und Aachen-Ost immer noch brach.

Doch jetzt scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Es gebe mehrere „rührige Investoren”, die Interesse an dem Grundstück zeigen, teilt Harald K. Lange, Leiter des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) NRW in Aachen, auf Anfrage mit. Lange geht davon aus, dass der BLB das Grundstück noch in diesem Jahr verkaufen könne.

Realistischerweise könne dann mit dem Baubeginn im nächsten Jahr gerechnet werden - gut drei Jahre später als ursprünglich geplant. Zu den Verzögerungen sei es unter anderem wegen Änderungen beim Vergaberecht sowie wegen der Probleme auf dem Immobilienmarkt gekommen. Inzwischen liegen laut Lange jedoch konkrete Bebauungsangebote vor. Es gebe noch „Abstimmungsbedarf”, weil die Pläne mehrerer Investoren über das vorhandene Grundstück hinausgreifen. „Bis Ostern könnte das Thema rund sein”, sagt Lange.

Auch die neuen Vorhaben der Investoren würden sich im wesentlichen an den bereits bekannten Plänen orientieren. Sie sehen den Bau von rund 130 Wohnungen, Büros, Läden, einem Bistrot und einem Hotel mit bis zu 100 Zimmern vor. Letzteres gilt inzwischen jedoch als unwahrscheinlich. Für ein Hotel sei das Umfeld zu schwierig. Lange strebt dennoch einen „gesunden Mix” aus „hochwertigen Stadtvillen”, Reihenhäusern und sozialer Wohnbebauung an.

Man wolle „die Vorteile des Frankenberger Viertels ein Stück näher ans Ostviertel” heranrücken, heißt die Devise. Insgesamt wird das Investitionsvolumen mit gut 22 Millionen Euro veranschlagt.
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