Aachen - Betriebsferien immer unwahrscheinlicher

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Betriebsferien immer unwahrscheinlicher

Von: gei
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Aachen. Städtische Betriebsferien zwischen Weihnachten und Neujahr werden immer unwahrscheinlicher. Doch während Opposition, Verwaltung und Personalrat das Projekt lieber heute als morgen beerdigen würden, wollen CDU und Grüne noch nicht klein beigeben.

Städtische Betriebsferien waren bereits in der Bürgerbefragung Anfang des Jahres ein Thema, Schwarz-Grün vermutete ein Einsparpotenzial von mindestens 300.000 Euro. Inzwischen ist allerdings Ernüchterung eingetreten. Im zuständigen Fachausschuss legte die Verwaltung am Mittwoch dar, dass zahlreiche Mitarbeiter während der Weihnachtsferien gar nicht in Urlaub geschickt werden könnten, darunter die der Feuerwehr, Straßenreinigung, Abfallbeseitigung, des Winterdienstes, der Gärtnereien, der Kitas, der Bäder, des Callcenters sowie der Kultureinrichtungen wie Theater und Musikschule und des Eurogress.

Alles in allem wären demnach mehr als die Hälfte aller städtischen Beschäftigten von einheitlichen Betriebsferien von vornherein ausgenommen. Für alle anderen könnten sie wegen der rechtlichen Problematik erst nach einer Befragung eingeführt werden: Mindestens zwei Drittel der befragten Mitarbeiter müssten einverstanden sein.

Auf diese Befragung und damit wohl auch ein schnelles Aus des Vorhabens wollte sich die schwarz-grün Ratsmehrheit am Mittwoch noch nicht einlassen: Stattdessen hinterfragte sie die von der Verwaltung vorgelegten Zahlen und will nun genauer wissen, wieviele Menschen zwischen Weihnachten und Neujahr tatsächlich arbeiten. Erst nach weiterer Prüfung soll entschieden werden. Kopfschütteln bei SPD, FDP und Linken, die schon jetzt überzeugt sind: Das Projekt „Betriebsferien” ist mausetot, die erhofften Einsparungen sind nicht zu erzielen.

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