Aachen - Betreuungslücken im Sommer: Wohin mit den Kindern?

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Betreuungslücken im Sommer: Wohin mit den Kindern?

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Aachen. Ein Sommer kann ganz schön lang sein. Für mehr als 1900 Kinder ist Ende Juli die Kindergartenzeit offiziell vorbei. Die Schule beginnt aber erst vier Wochen später. Viele Eltern haben dann ein massives Betreuungsproblem.

Im Sommer 2011 haben die angehenden Erstklässler sogar sogar 37 Tage frei. Da reicht selbst ein Jahresurlaub nicht für die Betreuung.

Bereits im April präsentierte die Verwaltung den Schul- und Jugendpolitikern ein Modell, das Eltern und Kindern über den Sommer helfen soll. Die Stadt setzt auf Angebote in Kitas, in der Offenen Ganztagsschule (OGS) und bei den Ferienspielen.

Das reicht aber nicht, sagt nun die SPD. In einem Ratsantrag fordert die Fraktion, das Problem systematisch anzupacken und die Betreuungslücke künftig schon bei der Kindergartenbedarfsplanung zu bedenken.

Die Verwaltung möge den späten Beginn der Sommerferien in den Jahren 2011 bis 2015 berücksichtigen. Konkret beantragt die SPD-Fraktion, „die Zahl der betroffenen Kinder und Kindertageseinrichtungen” zu ermitteln und dem Rat eine Bedarfsplanung vorzulegen, die in den Sommermonaten eine ausreichende Zahl von Betreuungsplätzen „in städtischen Einrichtungen, Einrichtungen freier Träger und Angeboten der Tagespflege” vorhält.

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