Aachen - Bend: Es geht wieder rund

Bend: Es geht wieder rund

Von: Wolfgang Schumacher
Letzte Aktualisierung:
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Ob Riesenrad oder Kettenkarussell - der Bend hält seine Besucher in Bewegung. Neben bewährten Fahrgeschäften gibt es auch neue Attraktionen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Peter Loosen lachte übers ganze Gesicht, als er am Ostersamstag mit dem Fassanstich den Öcher Frühjahrsbend eröffnete. Die Freude war auch riesengroß, denn kein Geringerer als der Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, Albert Ritter, hatte sich zum Fassanstich eingefunden und nahm eines der ersten Biere aus der Hand des Öcher „Wiesen-Wirts” Alwin Fiebus.

Mit Hammer und Zapfhahn Hand angelegt auf der Bühne der Grenzland-Trompeter hatte Eurogress-Chefin Kristina Wulf, daneben stand Bend-Manager Peter Krings und beobachtete die Zapf-Künste. „Ich wünsche allen in Aachen einen tollen Osterbend”, machte sie gleichfalls bestens aufgelegt gute Stimmung.

Und das mit Recht. Denn der diesjährige Osterbend, der zum 5. Mal von den Schaustellern gemeinsam mit dem Eurogress ausgerichtet wird, hat wieder Tolles zu bieten. Unter den 130 Schaustellern befinden sich bewährte Beschicker wie auch einige neue Fahrgeschäfte. Die bewährten Attraktionen sind etwa die zwei Autoscooter, das Riesenrad „Wonder Wheel” oder die Große Geisterbahn, die wie immer am Haupteingang die Kirmesgänger empfängt.

Raum geschaffen

Auch der Kristallpalast oder der Breakdancer für absolut schüttelfeste Zeitgenossen sind wieder da. Aber „Flash” etwa und „Spinning Racer” nötigen in diesem Jahr jedem Respekt ab und fordern die ganze Frau und den ganzen Mann. Mit den neuen vier Eingängen und einigen quer angelegten Stichwegen haben die Organisatoren Raum geschaffen, um für jeden individuell einen Bend-Rundgang zu ermöglichen.

Ebenso kommen die Mottotage und das reichhaltige Programm auf der Bend-Bühne bestens an. So findet am kommenden Samstag, 10. April, die regionale Casting-Show „Eurogress sucht den Superstar” (ab 15.30 Uhr) statt und am Sonntag, 18. April, etwa bieten ab 18 Uhr „Die Alpensterne” volkstümliche „Musik fürs Herz”.

Da sich die Zusammenarbeit mit dem Eurogress inzwischen nach „anfänglichen Rumpeln”, so Loosen, bestens bewährt habe, warnen nun alle Schausteller einstimmig vor neuerlichen Überlegungen, den Bend irgendwann etwa im Gefolge der Campus-Entwicklung an eine andere Stelle zu verlegen.

So brachte Albert Ritter das Thema mit einem Sinnspruch auf den Tisch: „Was nicht kaputt ist, das braucht man nicht zu reparieren”, warnte der Ober-Schausteller deutlich davor, das jetzt bestens funktionierende „größte Volksfest in der Euregio” (Loosen) weiter „nach draußen an den Rand der Stadt”, so Ritter, verbannen zu wollen.

Er formulierte den dringenden Appell an die politisch Handelnden in der Stadt: „Wir wollen hier an dieser Stelle bleiben”, wie es einst versprochen wurde. Dann wünschte Ritter allen Kollegen „gut Licht und volle Kassen” und Peter Loosen schickt ein Stoßgebet an den Wettergott hinterher. Seit Montag hat er die Schausteller tatsächlich erhört.

Am Dienstag Ostereier suchen auf dem Bend: Versteckt sind 2160 Eier an unterschiedlichen Buden und Fahrgeschäften. Ein großes Papp-Ei in der jeweiligen Farbe soll die Suche erleichtern. Die Bend-Besucher müssen sechs Ostereier finden, dies allerdings in sechs unterschiedlichen Farben. Wenn sie die Eier an der Bühne vorzeigen, erhalten sie einen Glückscoupon, der ausgefüllt an einer Verlosung teilnimmt. Die drei Hautpreise sind kostenlose Bend-Besuche für je vier Personen.
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