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Belvedere: Bald dreht sich wieder der Turm

Von: Georg Dünnwald
Letzte Aktualisierung:
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Zurzeit werden vier neue Etagen in den ehemaligen Wasserturm im Belvedere eingezogen. Foto: Harald Krömer

Aachen. Im Dezember vergangenen Jahres rückten die Handwerker an, im Januar hatten sie es geschafft: Der 670 Tonnen schwere Tank mit 19 Metern Durchmesser im ehemaligen Wasserturm auf dem Lousberg, der zwischen 1956 und 1958 nach Plänen des damaligen Stadtbaurats Wilhelm K. Fischer erbaut wurde, wurde rausgeflext.

In kleinsten Stücken ist der gusseiserne Doppelzylinder im Rund des Drehturms Belvedere zerlegt worden. Ab dem 1. Mai kann Restaurantpächter Maurice de Boer mit seiner Mannschaft im Restaurant und im Café wieder loslegen. Dann wird auch der Biergarten des Drehturms Belverdere täglich ab 18 Uhr wieder offen sein. Das Restaurant ist ebenfalls täglich mittags und abends geöffnet.

Der Drehturm, der in den 1970er Jahren eingerichtet wurde und dessen Umlaufzeit etwa eine Stunden dauert, ist samstags, sonntags und feiertags ebenfalls ab 11 Uhr offen. „Wir bieten einen Brunch an, nachmittags Kaffee und Kuchen“, sagt der Aachener Spitzenkoch, der auch den Postwagen und den Ratskeller mitsamt Tonne bewirtschaftet.

Lousbergbesucher wundern sich zurzeit, dass ein Teil des Bauwerks eingerüstet ist und ein riesiger Kran davor steht. Zurzeit werden vier neue Etagen eingezogen. Jedes der neuen Stockwerke wird mit hochwertigen Büros ausgestattet, 210 Quadratmeter Fläche werden pro Geschoss angeboten. Jede zweite Außenwand wird in der gesamten Etagenhöhe gläsern gestaltet.

Damit bleibe der Charakter des denkmalgeschützten Gebäudes erhalten, teilt das Büro des Miteigners Carlo Matic mit. Die Büromieter könnten dann auch weite Ausblicke in die Eifel und ins Mergelland genießen. „Derzeit wird auch ein Teil der Treppe neu gebaut“, sagt Sylvia Friedrich, die als Architektin verantwortlich zeichnet.

Im Belvedere werden ab etwa Mitte Juni auch wieder das Multimedia-Unternehmen Interactive Pioneers und die Werbeagentur Power + Radach residieren. Das sind Firmen, an denen der Miteigner Carlo Matic beteiligt ist. Ein weiterer Miteigner des neun Geschosse umfassenden Baudenkmals ist Jochen Hermanns, der Sohn des bekannten Aachener Investors Norbert Hermanns. „Deshalb verfügen wir auch über die entsprechende Immobilienkompetenz“, erklärte bereits im vergangenen Jahr Carlo Matic.

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