Aachen - Beim Schängchen ist es eng, gemütlich und „richtig geil“

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Beim Schängchen ist es eng, gemütlich und „richtig geil“

Von: Nina Krüsmann
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Große Stimmung im kleinen Saal: Bei der Karnevalssitzung des Schängchen-Puppentheaters kommen die Gäste auf ihre Kosten. Foto: Herrmann

Aachen. Zum 2x11-jährigen närrischen Jubiläum der Karnevalssitzung im Schängchen ließen Spielleiter Otto Trebels und sein Ensemble die Puppen tanzen: Am Premierenwochenende von „Öcher fiere met et Schängche Fastelovend“ erlebten Jung und Alt eine unterhaltsame Revue in der Barockfabrik.

Frau Knoppholz (bewegt und gesprochen von Gaby Herschbach) hat nach ein paar Eierlikörchen zuviel ihre Freunde zur Karnevalsparty eingeladen. Muzen und Nonnefötzjere stehen bereit. Nur den Nachbarn Herrn von Stens (Generalmusikdirektor Paul Drießen) und seine Titti (ganz neu im Ensemble: Alexandra Renardy) möchte Frau Knoppholz nicht einladen. Sie kommen trotzdem.

Erster Gast des Abends ist seine Tollität Prinz Mike I., der der Gastgeberin ein Ständchen darbringt. Das Haarener Dreigestirn besuchte am ersten Abend das Schängche, die stolze Rathausgarde Öcher Duemjroefe kam am zweiten Abend. „Hier ist es richtig geil!“, schwärmte deren Präsident Thomas Sieberichs und ließ seine Tanzpagin Cassie Schmeets, gerade als Siegerin des Balls der Mariechen gekürt, auf der kleinen Tanzfläche auftreten. Ein fantastisches Erlebnis für die Zuschauer.

Als Senkrechtstarter der Mundartszene ist Udo S. Schroll nun auch im Fastelovvend ein gern gesehener Auftretender. Mit seinem Lied „Schwarz und Gelb“ preist er die Schönheit Aachens. Neu dabei sind auch Resi Schumacher und Albert Henrotte aus dem Ensemble vom Stockpuppenkabarett „Pech & Schwefel“.

Frau Knoppholz muss sich der Flirtversuche vom Nieres (bravouröse gespielt von Generalmusikdirektor Paul Drießen) erwehren. Auch als Krippekratz im Duett mit Düvel Otto Trebels begeistert Drießen später das Publikum. „Hier zählt kein Status und keine Schampusmarke. Und das macht diese Veranstaltung so einmalig. Hier wollen alle einfach nur feiern. Die einzigen, die hier einen Stock haben, sind die Puppen“, fasste es Tobias Braun von der Gruppe „Tästbild“ zusammen. Auch die „Öcher Stallburschen“ mit Ex-Prinz Axel Schwartz sorgten für Stimmung. Angelika Kutsch von den Öcher Nölde ließ das Publikum richtig herzhaft lachen. Und Nölde-Chef Manfred Savelsberg ging in seiner Paraderolle als Huusmeäster Manni der Öcher Seele auf den Grund.

„Am längsten die Treue hält uns der singende Figaro Hans Montag, der dieses Jahr sein 3x11-jähriges Bühnenjubiläum feiert“, betonte Otto Trebels. Für die Akteure gab es zum Dank den zweiten Orden der neu aufgelegten Reihe der närrischen Auszeichnungen. Viele Öcher Lieder sangen die Jecken gemeinsam, zum Abschluss natürlich „Et jölde Hazz“.

In der nächsten Woche sind am 19. und 20. Januar neben Prinz Mike I. auch Stimmungssänger Dr. Kurt Christ, de Pöngche, Sabine Verheyen, Dieter Kaspari, de Kenger vajjen Beverau und das frisch proklamierte Lichtenbuscher Dreigestirn dabei.

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