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Beim Karlsfest geht es nicht nur um die Wurst

Von: Conny Stenzel-Zenner
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Zum 1196. Todestag von Kaiser Karl dem Großen öffnet das Rathaus am Sonntag, 31. Januar, wieder seine Tore für das Karlsfest. In der Zeit von 11.30 bis 16 Uhr können die Besucher durch das historische Gebäude ziehen, sogar bis ins Zimmer des Oberbürgermeisters. Der Eintritt ins Rathaus ist am Sonntag frei.

Um 10 Uhr beginnt das Karlsfest mit einem feierlichen Pontifikalamt im Dom. Hauptzelebrant ist Erzbischof Robert Zollitsch, Erzbischof von Freiburg und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Nach dem Hochamt startet das bunte Treiben auf dem Markt.

„Dann lädt die Fleischerinnung zu Karlswurst und Eintopf mit Dinkelbrot ein”, so Wolfgang Flachs, Obermeister der Fleischerinnung. Die traditionelle Karlswurst ist eine Kreation der Fleischerinnung mit Kräutern aus dem Karlsgarten.

„Das Karlsfest ist ein unverwechselbares Fest für Aachen”, erklärte Oberbürgermeister Marcel Philipp, als er mit Vertretern der Innung das Programm des Karlsfestes vorstellt. Philipp schätzt der vor allem den Blick auf die Geschichte schätzt: „Wenn wir uns ganz nebenbei während des Karlsfestes mit der Geschichte von Aachen beschäftigen, dann können wir den Umgang mit den historischen Gebäuden und den gewachsenen Strukturen viel besser verstehen.”

Die Hunnen rücken an

Wer während des Karlsfestes nicht nur die Karlswurst kosten möchte, der kann auch eine Menge erleben. Die Aachener Stadtreiter bringen ihre Pferde mit auf den Markt, und die Erste Öcher Hunnenhorde wird die Rathaustreppe mit Teppichen und Kerzen schmücken. Arnd Jansen ist mit seinem Saker-Falken Karina dabei, und die Ritter vom Eynevolk zeigen Tänze, führen Kämpfe vor und lassen mittelalterliche Musik erklingen.

Der Reinerlös des Festes kommt auch in diesem Jahr dem Rathaus zugute.
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