Aachen - Beim 5. September Special beschallen alle Arten von Musik die Stadt

Beim 5. September Special beschallen alle Arten von Musik die Stadt

Von: Werner Breuer
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Nicht nur Musik liegt in der L
Nicht nur Musik liegt in der Luft: Beim 5. September Special wird sich auf dem Katschhof auch wieder das Riesenrad drehen. Weil es diesmal auf dem Sommerbend gefehlt hat, dürften einige Aachener Nachholbedarf haben.. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Vier Tage, vier Plätze, 30 Konzerte - da kann man sich entweder mit dem Wählen quälen, oder es so handhaben wie Wilhelm Schillings: „Ich gehe einfach rund”, sagt der neue Vorsitzende des Märkte- und Aktionskreises City (MAC), der gemeinsam mit der Stadt das nunmehr 5. September Special organisiert.

Da wird wieder allerhand geboten zwischen Donnerstag, 15. und Sonntag, 18. September. Rock, Pop, Jazz und Comedy in allen Variationen stehen auf dem Programm „Das Konzept hat sich bewährt”, meint Bürgermeister Björn Jansen, „nicht die großen Top Acts zu holen, sondern die ganze Stadt zu beleben.” Und so ziehen nicht wenige große Namen die Massen zu ein paar Konzerten an, sondern „Newcomer und bekannte Größen” (Schillings) beschallen die historische Altstadt von vier Bühnen aus.

„Eigenes Ambiente”

Auf dem Markt reicht das Angebot vom Soul aus Großbritannien bis hin zum A-capella-Sound, der Katschhof lockt mit Rockshows , Münsterplatz und Hof sind eher die Adressen für Musikliebhaber mit Neugier auf Ungewohntes. „Jeder Platz hat sein eigenes Ambiente”, schwärmt der MAC-Vorsitzende , zusammen ergebe das eine „einzigartige Kulisse für erlebnisreiche Konzerte.” Und dabei werde „jedes Genre bedient”, meint Schillings.

Die Palette reicht von Lokalmatadoren wie Pencilcase (15. September, 20.15 Uhr, Katschhof) und dem Lagerfeuer-Trio (18. September, 15 Uhr, Katschhof) über das belgische Orchestre International du Vetex (Samstag, 17. September, 20.30 Uhr, Markt) und Deutschlands einzigen professionell tourenden Autoharpspioeler Alexandre Zindel (17. September, 16 Uhr, Hof) bis hin zur britischen Soulröhre Laura Vane (15. September, 20,15 Uhr, Markt) oder Afro-Ethno-Jazz-Funk mit der Terrence Ngassa Band (17. September, 20.30 Uhr, Hof).

OB backt Printen

Dazwischen bleibt noch Raum für eher unmusikalische Darbietungen wie etwa den Solidaritätslauf des Bistums Aachen für Menschen ohne Arbeit (18. September, 11 Uhr, Markt) oder der Printenback-Aktion von Oberbürgermeister Marcel Philipp am 17. September ab 16 Uhr auf dem Markt.

„Musikalisches Geflügel”

Und auch Comedy, Artistik und Kuroises wird es wieder geben. „Das Straßentheater ist im letzten Jahr beim Publikum gut angekommen”, hat Ute Pennartz vom städtischen Veranstaltungsmanagement bemerkt. Deshalb wurde diesmal etwas „muskalisches Geflügel” eingeladen. Unter dem Firmennamen „Cock-Tales” werden eitler Streitgockel, eine zickige Glucke und ein klappriger Suppenhahn am Samstag und Sonntag über die Plätze ziehen.

Sonntags kann man zudem in der Stadt einem Bassgeigenspieler begegnen, der seinen Liebling Basso an der Leine führt. „Aber der Bass geht gerne seine eigenen Wege”, weiß Ute Pennartz. Erheiternd wirkt auch Wirkus. Der Schnellzeichner zieht am Samstag und Sonntag umher und lädt die Zuschauer zum Bilderrätselraten ein. „Und dazu braucht er nur Papier und Stift”, so Pennartz, „das ist für Veranstalter sehr angenehm.” Sie ist davon überzeugt, in der Abteilung Comedy, Artistik und Kurioses „für jeden Humor etwas dabei ist”, wer da nicht zum Lachen gebracht werde, dem sei nicht zu helfen.

Geholfen wird auch denen, die diesmal auf dem Bend das Riesenrad vermisst haben. Beim September-Special stehe es auf dem Katschhof, verspricht Bürgermeister Jansen. Er verweist zudem nicht allein auf das Engagement von 25 freiwilligen Helfern aus der Verwaltung, die beim September Special kräftig mit anpacken werden. („das halten wir nicht für selbstverständlich”) und die Zusammenarbeit mit dem MAC („ohne den könnten wir das gar nicht”).

Bei seinem Dank an die Sponsoren, die den allseits freien Eintritt bei dem Spektakel ermöglichen, freut er sich besonders über das Engagement der Städteregion. „Man munkelt ja, dass es da etwas Sand im Getriebe geben soll”, so Jansen. Nina Mika-Helfmeier, die Kulturbeauftragte der Städteregion lächelt da so wissend, als habe sie von gewissen Missstimmungen zwischen Stadt und Städteregion auch bloß munkeln hören. Trotz allem unterstützt die Städteregion das Aachener September Special mit 25000 Euro.

„Alles vorbereitet”

Jedenfalls sei nun „alles vorbereitet, was vorbereitet werden konnt”, meint MAC-Vorsitzender Schillings. Übrig bleiben die üblichen Unwägbarkeiten wie etwa das Wetter. Die Zuständigkeit dafür ist immerhin geklärt. Weil es zu Zeiten seines Amtsvorgängers Johannes Schumacher oft schön spätsommerlich war, „soll er sich am besten weiter darum kümmern”, meint Schillings.
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