Bei „Flic Flac“ donnern die Pinillomotos in der Eisenkugel

Von: Wolfgang Schumacher
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Zehn Männer der 22-köpfigen Aufbau-Crew des Zirkus „Flic Flac“ präsentieren sich für ihr Aachener Gastspiel mit der kleidsamen Kopfbedeckung des Weihnachtsmannes. Kalt genug war‘s. Foto: Harald Krömer

Aachen. „Flic Flac“ auf dem Bendplatz: Der majestätische Zeltbau im schwarzen Outfit macht sich fein für das Weihnachtsgastspiel in Aachen. Am Donnerstag zogen die Mitarbeiter die letzten Zeltplanen an den Pylonen hoch. Sie sind im Hauptzelt bis zu 24 Meter hoch, die Kuppel des Artistendoms bemisst sich auf mehr als 16 Meter Höhe, wie Zeltmeister David Storms berichtet.

Und die Plane im Hauptzelt überspannt eine Grundfläche von 48 Metern Durchmesser. 1730 Zuschauer finden bei jeder Vorstellung Platz.

Die Zahlen sind beeindruckend, mit denen die Glitzertruppe des Zirkus „Flic Flac“ aufwarten kann. Bis zu 100 Menschen, etwa die Hälfte sind Artisten, werden internationales Flair bis zum 6. Januar nach Aachen bringen. Die Premiere ist am Samstag vor Weihnachten, 21. Dezember, ab 20 Uhr. „Wir haben ein spezielles Weihnachts- und Familienprogramm zusammengestellt“, versichert Flic-Flac-Sprecher Sascha Freudrich und kommt damit etwaigen Befürchtungen zuvor, dass das Programm für ganz normale Familien zu grell oder zu laut sei.

Moderate Töne

Im Gegenteil: In diesem Jahr werden nicht Rammstein-Arrangements von der Bühne donnern. Dafür hat man die Klassikrock-Geigerinnen von „Sixtention“ engagiert, die komplette Tonanlage, so schwärmt man, habe beinahe die Qualität, wie sie für ein Musical benötigt werde. Das Allerwichtigste aber an einem Zirkus dieser Ausrichtung – Flic Flac kommt völlig ohne Tiernummern aus – sind die internationale Artisten.

Ohne anderen Programmnummern zu nahe treten zu wollen: Hauptact ist die legendäre Motorradtruppe aus Brasilien, es sind die Fahrer rund um José Pinillo, die in der Eisenkugel mit bis zu acht oder mehr Fahrern in alle Richtungen rasen. Die „Pinillomotos“ halten auch den Weltrekord von zehn Fahrern in der Kugel.

Sicher seien die spektakulären Luftnummern in der Zirkuskuppel mit eines der Markenzeichen, meint Sprecher Freudrich. Doch auch stillere Auftritte, etwa des Strapaten-Artisten „Darkan“, der scheinbar schwerelos an den hängenden Bändern hinauf- und hinabgleitet, haben höchste internationale Qualität, ebenso der weltbekannte Clown Andrej Jigalov.

Das gelte auch für die 14 aus Peking einfliegenden chinesischen Artisten der „Shenyang Acrobatic Troupe“, die ein Figurenfeuerwerk in der Höhe abbrennen werden. Auch wegen des Publikums sei man 2013 wieder nach Aachen gekommen, sagt Freudrich, und das bleibe so, wenn es dieses Jahr gut läuft. Karten sind online zu Preisen zwischen 19 und 42 Euro zu haben.

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