Bäume weichen dem Campus

Von: jpm
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Aachen. Dass man alte Bäume nicht verpflanzt, lehrt schon der Volksmund. Bei den Bäumchen, die im Laufe der vergangenen Jahre von der Bürgerstiftung Lebensraum und dem Freundeskreis Botanischer Garten unweit von Gut Melaten umgebettet wurden, war dies am Dienstag hingegen kein Problem - allerdings dringend notwendig.

Denn 36 der mehr als 250 Setzlinge, die seit 2003 auf der Hangwiese unweit der Uniklinik gepflanzt wurden, standen auf dem Gebiet des RWTH-Großprojekts Campus Melaten. Insbesondere diejenigen Exemplare, die als sogenannte „Lebensbäume” neugeborenen Aachenern gewidmet worden sind, wollte man natürlich nicht einfach so den Baggern zum Opfer fallen lassen. „Da hängen ja viele Emotionen der Eltern dran”, sagt Dr. Karl Josef Strank vom Freundeskreis.

Mit Unterstützung eines Baumschulunternehmens wurden die wenige Meter hohen Apfel-, Birn- und Kirschbäumchen nun unterschält und in sicherer Entfernung vom künftigen Wissenschaftsboulevard wieder eingebuddelt. Strank: „Da können sie nun auf Jahrzehnte bleiben. Die Restwiese ist von keiner weiteren Planung betroffen.”

Weitere Lebensbäume wird Hubert Schramm von der Bürgerstiftung in Zukunft dennoch andernorts jungen Aachenern widmen lassen - nämlich im Paulinenwäldchen und aller Voraussicht nach auch am Haarberg.
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