Aachen - Auszählmodus: Die Stadt Aachen setzt sich durch gegen Düsseldorf

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Auszählmodus: Die Stadt Aachen setzt sich durch gegen Düsseldorf

Von: ast
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Endgültig durchgesetzt hat sich Jürgen Linden mit seinen Vorstellungen, in welcher Reihenfolge am Abend des 30. August gezählt werden soll.

Zuerst werden die Stimmen für den neuen OB gesichtet, dann kommt der Regionsrat dran, dann der Aachener Stadtrat, gefolgt von Regionstag und Bezirksvertretungen. Der stellvertretende Landeswahlleiter hatte vor kurzem noch erklärt, so gehe das ja nicht, und die umgekehrte Reihenfolge für absolut ratsam erklärt, unterstützt von Landrat Carl Meulenbergh.

Freitag erklärte Linden, es werde so verfahren, wie der Aachener Wahlleiter, also der OB, dies für richtig halte, trotz des anders lautenden Schreibens aus Düsseldorf an sein Wahlamt. Dies habe man der Landesbehörde auch mitgeteilt, „danach ist nichts mehr gekommen”, schon gar keine Anweisung. Auch vom Regierungspräsidenten erwarte er keine Intervention, da nicht zuständig.

„Aachen behält seine Kreisfreiheit”, sagt Linden, und stehe damit auf einer Stufe mit der Städteregion, daher werde auch der Aachener OB in Aachen zuerst ausgezählt. Juristisch gebe die ganze Angelegenheit nichts her, weil jede Rechtsinterpretation unter welchem Gesichtspunkt auch immer möglich sei. Aus dem Innenministerium hieß es am Freitag, man werde den Fall auf sich beruhen lassen, da der Auszählmodus „keinerlei Bedeutung hat für die Gültigkeit der Wahl”.

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