Ausstellung „Jesus und die Frau aus Samarien“ in der FEG Aachen

Von: krü
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Unter der Leitung von Marlies Louis haben diese Künstlerinnen und Künstler Werke für die Ausstellung „Jesus und die Frau aus Samarien“ erarbeitet. Sie wird am Wochenende eröffnet. Foto: Harald Krömer

Aachen. Wasser als Quelle des Lebens und Jesus, der sich als Messias zu erkennen gibt, stehen im Mittelpunkt eines ganz besonderen Kunstprojekts. Die Freie Evangelische Gemeinde (FEG) Aachen beteiligt sich mit der Ausstellung „Jesus und die Frau aus Samarien“ des gemeindeeigenen Künstlerforums an der Aachener Kunstroute.

Das Kunstforum der FEG besteht seit mehr als 25 Jahren. Der Mal­kreis wird von der Aachener Künstlerin Marlies Louis geleitet. 17 Künstlerinnen und Künstler haben sich mit ihr seit Januar mit dem aktuellen Thema „Begegnung mit dem Fremden“ auseinandergesetzt: Birgit Bodden, Elke Bösing, Sylvia Heinrich, Inge Klusemann, Frauke Kortum, Johanna Landerer-Gerards, Maja Lindt, Daniel Löwen, Sigrid Muschik, Gerd Ostermann, Isabelle Sanna, Anja Schlechter, Karin Schöler, Gaby Stein, Wolfgang Sturm, Jeanette Röper und Claudia Rosenthal.

Thema ist die Bibelstelle Johannes 4,1-42. Darin spricht Jesus eine Frau am Jakobsbrunnen an. Die Frau ist gerade auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. „Zur damaligen Zeit war es schon sehr ungewöhnlich, dass ein Mann eine Frau ansprach, aber da diese Frau auch noch einer fremden Kultur angehörte, kommt diese Begegnung einer kleinen Revolution gleich“, erklärt Teilnehmerin Johanna Landerer-Gerards. Beide hätten über Geschlechter- und Völkergrenzen hinweg das Gespräch über den Glauben gesucht.

Im Rahmen der Kunstroute

Schwerpunkt der Ausstellung sind neben vielen Einzelbildern zwei Gemeinschaftsarbeiten. Die erste Arbeit „Blick in den Brunnen“ ist ein Seriengemälde und wird während der Kunstroute in der Aula Carolina und danach in der FEG gezeigt. Die zweite gemeinsame Arbeit ist die Installation „GlaubensanHänger“, die im Gemeindesaal zu sehen ist.

Die Ausstellung ist im Rahmen der Kunstroute am Samstag, 24. September von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Das Kunstforum der FEG lädt am Sonntag, 25. September, um 10.15 Uhr zum Gottesdienst mit anschließender Vernissage ein. Kunsthistorikerin Dr. Gudrun Liegl-Raditschnigg stellt von jedem Künstler eine Einzelarbeit vor.

Pastor Guntram Schindel erschließt dem Publikum den theologischen Teil. An beiden Tagen gibt es Führungen durch die Ausstellung. Am Sonntag um 17 Uhr wird die Finissage der Kunstroute mit Brot und Wein in Anwesenheit aller Künstlerinnen und Künstler sein.

Die Ausstellung in der FEG an der Roermonder Straße 110 ist anschließend bis zum 6. November immer sonntags zwischen 9.30 und 13 Uhr geöffnet. Wer an einer Führung interessiert ist, kann diese bei Marlies Louis unter Telefon 0241/68410 vereinbaren.

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