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Ausschuss stellt sich schützend vor den AKV

Letzte Aktualisierung:

Aachen. Der Ausschuss Aachener Karneval (AAK) hält es für geboten, sich schützend vor den Aachener Karnevalsverein (AKV) zu stellen.

Nachdem AKV-Präsident Horst Wollgarten gegenüber unserer Zeitung von Drohungen gegen ihn selbst und den Verein gesprochen hatte, bittet AAK-Präsident Wilm Lürken „dringend, wieder das in den Vordergrund zu stellen, auf das wir seit Monaten hinarbeiten und worauf wir uns seit Wochen freuen, nämlich in den kommenden Tagen unbeschwert Karneval zu feiern”.

Kritik zu üben sei das Eine, „jemandem mit empfindlichem Übel zu drohen ist aber eine Handlungsweise, die nicht vom Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt ist und dort ihre Schranken findet. Ein derartiges Verhalten dient nicht der Pflege unseres wunderbaren Brauchtums, sondern führt vielmehr zu einer Eskalation, die dem Kulturgut Karneval nicht dient”, so Lürken in einer am Donnerstag verbreiteten Erklärung.

Vereine schützen

Der AAK habe als Dachorganisation aller angeschlossenen Aachener Karnevalsvereine die Pflicht, seine Mitgliedsvereine vor „über sachliche Kritik hinausgehenden Angriffen zu schützen”. Diese Pflicht gelte für alle Veranstaltungen des AAK, zu denen insbesondere der Rosenmontagszug gehöre. Nicht nur für die Sicherheit der Zuschauer, sondern auch für diejenige aller Teilnehmer fühle sich der AAK verantwortlich.

„Aus dieser Verantwortung heraus können und werden wir nicht akzeptieren, dass einer unserer Mitgliedsvereine Angst hat, an unserem Rosenmontagszug teilzunehmen und damit den Höhepunkt einer Karnevalssession unbeschwert zu genießen.”

Notfalls ein Platzverbot

Um die Sicherheit aller Zugteilnehmer und insbesondere auch diejenige des AKV zu gewährleisten, wird der AAK die Sicherheitskräfte anweisen, „bei den ersten Anzeichen einer irgendwie gearteten Gewaltanwendung einzuschreiten und notfalls ein Platzverbot zu erteilen”, so Präsident Lürken.

Er appelliert dringend an die Aachener Narren: „Feiert nicht nur selbst fröhlich Karneval, sondern räumt dieses Recht auch anderen ein. Denkt daran, dass Karneval ein lustiges Spiel ist, das wir alle ehrenamtlich betreiben und das Freude bereiten soll.”
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